đź“– Rezension zu „Schattenherz“ von Ulrike Bliefert

Spannende und gefährliche Suche nach der Wahrheit!

Vier Wochen vor ihrem 18 Geburtstag wird Malin in eine Psychiatrie gesteckt. Doch niemand glaubt ihr, dass sie ĂĽberhaupt nicht selbstmordgefährdet ist, sondern ihr Stiefvater sie nur aus dem Weg räumen will. SchlieĂźlich hat er das Feuer gelegt- nicht sie… Jegliches Leugnen ist zwecklos, doch braucht Malin jemanden, dem sie alles anvertrauen kann, jemanden, der den Polizisten- oder wem auch immer- erklärt, dass sie nicht daran Schuld ist, sollte sie versterben. Jemanden, der sagt, dass es kein Selbst- sondern ein ganz heimtĂĽckischer normaler Mord gewesen ist… Jemanden, der ĂĽber alles Bescheid weiĂź, und den Täter entlarven kann…
Als sie in der Nobel-Klinik angekommen war, wurde ihr alles weggennommen, damit sie sich nichts antun konnte. Nur ihr MP3-Player ist ihr geblieben. Malin beginnt deshalb mit der Aufnahmefunktion dieses Gerätes alles festzuhalten, was sie erlebt, erfährt und denkt.
Aber auch wenn sie Dakota, wie sie ihre neue „Freundin“ getauft hat, stets an ihrer Seite hat, fĂĽhlt sie sich unsicher. Es kann sich nur noch um Tage dauern, bis der nächste Mordanschlag auf sie verĂĽbt wird.
Keiner glaubt ihr.. Niemand versteht, dass Malins einflussreicher Stiefvater Helmut Gräther solche Lügen in die Welt gesetzt hat.
Niemand bis auf Anatol. Er ist zwanzig Jahre alt und sehr schüchtern. Nur ausgesprochen selten spricht er. Und doch am häufigsten mit Malin.
Als sich den beiden die Möglichkeit bietet, fliehen sie aus der Klinik, um sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Malin muss noch so viele Geheimnisse aufdecken, um die Zusammenhänge zu begreifen- und sie muss verstehen, was in der Vergangenheit geschehen ist.
Doch wird dies keine leichte Aufgabe werden, denn nicht nur ihr Stiefvater ist hinter ihr her… Es gibt ein paar Leute, denen alle Mittel recht sind, um Malin aufzuhalten… Und sie kommen immer näher…

„Schattenherz“ ist ein wirklich spannendes Buch, das man, hat man es ersteinmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen möchte. AuĂźerdem ist der Schreibstil einfach gehalten, sodass man zĂĽgig lesen kann, und das Buch somit auch problemlos in einem Rutsch durchlesen kann. Beim Lesen merkt man auch, dass sich die Autorin als Vorbereitung auf das Buch unter anderem mit der Vorgehensweise der Kriminalpolizei auseinandergesetzt hat. Die Geschichte ist in sich schlĂĽssig und verständlich. AuĂźerdem ist das Buch abwechlungsreich gestaltet, zum Beispiel durch die „Gespräche“ mit Dakota, oder den Beschreibungen von Malins Gedankengängen. Jedoch hat mir beim Lesen noch irgendetwas gefehlt, das mich beeindruckt zurĂĽckgelassen hätte, wie es zum Beispiel bei dem Buch „Elfengrab“, das ich zuvor von der „Schattenherz“-Autorin Ulrike Bliefert gelesen habe, gewesen ist.

Alles in allem aber ein spannendes Buch, das sich leicht lesen lässt, realistisch erscheint und auch mit interessanten Charakteren überzeugen kann. Ich kann es wirklich weiterempfehlen!

Deshalb vergebe ich

4/5 Sterne

4-Sterne

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3 Gedanken zu “đź“– Rezension zu „Schattenherz“ von Ulrike Bliefert

  1. Hallo,
    das Buch hört sich sehr spannend an. Das möchte ich sofort von Anfang bis Ende lesen.
    Ich habe soeben meine Wunschliste von Bücher geändert, es steht jetzt auf Platz eins.
    Mach weiter so.
    LG Elke

    Gefällt 1 Person

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