📖 Rezension zu: „Eats, Shoots & Leaves“ von Lynne Truss

Eats, Shoots and Leaves - Lynne Truss

Hatte ich mir anders vorgestellt…

In ihrem Buch „Eats, Shoots & Leaves- The Zero Tolerance Approach to Punctuation“ thematisiert Lynne Truss die fatalen Folgen falscher Zeichensetzung in der englischen Sprache.
Nach dem Klappentext, der eine Szene beschreibt, in der ein Pandabär aufgrund eines Zeichenfehlers in einem Wörterbuch, in ein Lokal geht, isst, umher schießt und geht (richtig wäre die Zeichensetzung Eats Shoots & Leaves gewesen- dann hätte er einfach Sprossen und Blätter gegessen,) dachte ich, das ganze Buch wäre eine Aneinanderreihung von kleinen Geschichten, oder lustigen Sätzen.
Dem war leider nicht so..
Immer wieder werden die grundlegendsten Zeichensetzungsregeln in der englischen Sprache erklärt, die ich auch schon beherrsche, weswegen diese Stellen (die auch immer über mehrere Seiten gehen- und eigentlich 75% des Buches ausmachen) sich ewig in die Länge zogen und mich nicht wirklich packen konnten..
Besonders oft werden Komma und Apostroph in den Vordergrund gerückt und Lynne Truss beschreibt Fehler, die sie in ihrem Umfeld wahrgenommen zu haben scheint.
Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass man in England solche Fehler findet:
„It need’nt be a pane (on a van advertising discount glass)
Ladie’s hairdresser
Mens coat’s
(…)
Freds‘ restaurant
(…)
XMA’S TREES“ (S. 52)
Und so zitiert sie sogar aus einem Brief, den sie als 14jährige von einer Brieffreundin erhalten hat.
Die Schrift sei schon alleine so groß gewesen wie die eines Kleinkindes, die Brieffreundin hätte auf rosafarbenem Papier geschrieben und die i-Punkte wären Blasen anstatt Punkten gewesen. Und dieses Mädchen soll Fehler in diesem Brief eingebaut haben, was die Autorin des Buches so -verärgerte?- (schließlich wird das Mädchen unter anderem als trottelig bezeichnet und ihr wird ein Handicap unterstellt), dass sie eine „besondere“ Antwort schrieb…
Sie habe einen Füller benutzt und auf grünem Papier geantwortet, ob sie einen Samt-Smoking für einen Anlass, an den sie sich heute nicht mehr erinnern könne, anziehen könnte, und sie habe an manchen Stellen sogar Französisch benutzt. (S. 104)
Spätestens nach dieser Stelle war mir die Autorin unsympathsich und das Buch kaum noch zu retten..

Ich hatte online gelesen, dass Lynne Truss mit diesem Werk die Schönheit der Zeichensetzung und ihre Bedeutung für uns herausstellt.
Naja..

Die Vielseitige Verwendung der Zeichen wird aber, das muss ich zugeben, behandelt:
“ 😦     Now it’s sad!
😉      It looks like it’s winking!
:-r     It looks like it’s sticking its tongue out!
(…) “ (S. 193, f.)
Faszinierend…

Alles in allem bin ich von diesem Buch wirklich enttäuscht und kann es absolut nicht weiterempfehlen.

3/5 Sterne

3-Sterne

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📖 Rezension zu: „Still- Chronik eines Mörders“ von Thomas Raab

9783426199565

Missverstandener Mörder auf der Suche nach Stille..

Karl Heidemann kommt am 6. Dezember des Jahres 1982 in Jettenbrunn zur Welt. Doch scheint etwas mit dem kleinen Wesen nicht in Ordnung zu sein, denn es schreit unaufhörlich und wird nur ruhiger, wenn es mit seinem stillen Vater alleine ist. Die Erklärung, Karl sei ein Schreikind, wie es immer wieder mal vorkäme, befriedigt seine Eltern jedoch nicht. Sie suchen Hilfe und finden doch keine, dabei legt das Problem direkt vor ihnen, ja umgibt sie alle. Es ist der Lärm der Welt, der dem Kind solche Qualen bereitet, denn Karl kommt mit einem unglaublich sensiblem Gehör zur Welt. Er hört den Herzschlag seines Vaters, das Fließen seines eigenen Blutes, die schrille Stimme seiner Mutter, das von ihr um ihn zu beruhigen gesungene Kinderlied, mit dem sie nur das Gegenteil erreicht.
Auch als die Eltern endlich um den Grund für Karls Schmerzen wissen, weil sie ihr Kind beobachtet haben, ausprobiert haben, wie er sich wann verhält, erleichtert es das Zusammenleben nicht. Zwar versuchen sie, ihm seine Qualen etwas zu lindern, ihn vom Lärm der Welt  zu beschützen, indem sie ihm ein Kinderzimmer im Keller einrichten, abgeschottet von der Welt, abgeschieden von Gleichaltrigen, von fremden Menschen überhaupt, jedoch bleibt Karls Liebe zu seiner Mutter aus, was sie sehr belastet. Sie hatte sich so auf das gemeinsame Kind gefreut und wird nun so enttäuscht. Kein Wort der Zuneigung, das er ihr entgegen bringt und wenn sie mit ihm alleine ist, ist sie einfach überfordert. Fatal ist auch, dass Karl vollkommen unterschätzt und missverstanden wird. Er ist keineswegs unterentwickelt, nein, er ist sogar sehr intelligent, doch gewinnt er im Laufe seiner Kindheit einfach einen anderen, von Mitmenschen nicht nachvollziehbaren, Blick auf die Dinge. Einen Blick auf Leben und Tod.
Den Tod sieht er als Geschenk an. Stille und Erlösung für die Menschen dieser Welt. Und er ist bereit, sie ihnen zu geben. Ohne einen bösen Gedanken. Zunächst. Denn ein Mensch soll dies alles ändern.

Es ist faszinierend zu lesen, wie sich aus einem kleinen heranwachsenden Kind ein Mörder entwickelt, und wie er von allen missverstanden wird. Denn er mordet nicht aus Hass, Eifersucht, Rache, Habgier, oder sonstigen niederen Beweggründen, sondern viel mehr aus Liebe und weil er Ratschläge oder Sprüche seiner Mitmenschen wörtlich nimmt.. Man versteht, was er denkt und fühlt, bemittleidet ihn und bedauert, dass es so mit ihm gekommen ist. Man fragt sich, wie man ihn vor dieser Weltsicht hätte „bewahren“ können. Denn er begreift seine Taten nicht, sieht nur den aus dem Tod resultierenden Frieden.
Mir gefällt die Idee des Buches sehr gut und auch den Protagonisten finde ich gelungen. Er ist vielschichtig und macht einige Veränderungen durch, entwickelt sich weiter, wenn auch nicht immer vorteilhaft.

Auch der Schreibstil ist sehr besonders, da er auch etwas Ruhiges ausstrahlt und die Stille im Buch einfängt und um einen hüllt, sobald man mit dem Lesen beginnt.
Jedoch, und das ist für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt dieses Buches, wird der Schreibstil immer wieder durch Fehler gebrochen. Ob Namen, die zwischendurch mal falsch und dann wieder richtig geschrieben werden, oder die Grammatik nicht ganz stimmt, oder es sich einfach um einen Rechtschreibfehler handelt. Eigentlich sehe ich über so etwas hinweg, vor allem wenn die in dem Buch erzählte Geschichte so gelungen ist wie diese. Allerdings waren es wirklich genug Fehler, um mir zeitweise die Lust am Weiterlesen zu nehmen.. Denn das machte es immer schwieriger, sich auf das Buch zu konzentrieren.. Einige Passagen musste ich deswegen mehrmals lesen, da es ist bei diesem Buch wichtig ist, die einzelnen Handlungen gut zu verstehen, da jede einzelne für die Entwicklung der Geschichte von großer Bedeutung ist.

Alles in allem ein wirklich weiterzuempfehlendes Buch, dass den Leser berührt und beeindruckt. Man kann sich in die Lage und die Gedanken, sowie Gefühle Karl Heidemanns hineinversetzen und sie sogar nachvollziehen. Womit ich selbstverständlich nicht gutheißen meine, aber seine Taten sind aus seiner Sicht so logisch, verständlich und nicht verwerflich. Der Schreibstil ist auch sehr packend und manchmal poetisch.

4/5 Sterne

4-Sterne

📖 Rezension zu: „Vegan For Fit“ von Attila Hildmann

Vegan for Fit

Das Rundum-„Reset“ von Körper und Geist in 30 Tagen!

„In 30 Tagen kannst du den Grundstein für ein gesundes Leben legen und beginnen, deine Träume zu verwirklichen!“, sagt Attila Hildmann zu seinem zweiten veganen Kochbuch „Vegan For Fit“. Mit Hilfe der in dem Buch vorgestellten 30-Tage-Challenge möchte er zeigen, wie man ein Rundum-„Reset“ von Körper und Geist in 30 Tagen erreicht.
Zu Beginn des Buches wird ersteinmal Grundwissen über die vegane Ernährung vermittelt und erklärt, dass dieser Verzicht während der Challenge gar kein Verzicht ist. Denn in den 30 Tagen sollte man nicht nur tierische Produkte und die mit ihnen verbundenen Stresshormone, deren Rückstände im Fleisch geschlachteter Tiere zu finden sein, Antibiotikazusätze und Gelantine, sondern auch Konservierungsstoffe, sogenannte naturidentische Aromastoffe, Fließverbesserer und Trennmittel, Rückstände aus der „Frische-Begasung“ von Verpackungen, Süßstoffe, Farbstoffe aller Art, Emulgatoren, Säuerungsmittel, Stabilisatoren, gehärtete Fette, Geschmacksverstärker, Alkohol und Weißmehl weglassen.
Danach wird noch verständlich gezeigt, warum man auf diese Stoffe verzichten sollte.
In einer Facebook-Gruppe wurde die Challenge von einigen Freiwilligen vorab getestet (ihre Erfahrungen und Tipps kann man im 24-seitigem Beiheft nachlesen), und so wurden auch die von ihnen bemerkten Verbesserungen vorgestellt. Von diesen Erfolgen angespornt erhält der Leser noch ein paar Tipps, die helfen sollen, die Challenge besser durchzuhalten.

Und dann geht es auch schon mit den Rezepten los. Diese sind unterteilt in verschiedene Kategorien:

  1. Rezepte für Morgens
  2. Rezepte für Mittags und Abends
  3. Rezepte für Snacks
  4. Rezepte zur Belohnung
  5. Rezepte für Drinks

Anschließend gibt es noch die Kapitel „Im Restaurant“, „Los geht’s“ und abschließend noch „Erfolgsgeschichten“.

Das Kochbuch ist so ausgelegt, dass man beim ausprobieren der Challenge auch überflüssige Pfunde- falls nötig- verlieren können soll. Somit werden die Rezepte in verschiedene Stufen unterteilt: „Stufe 1“ oder „Stufe 2“, von welchen man bis 16 Uhr nach Lust ud Laune Rezepte nachkochen kann, ab 16 Uhr nur noch solche mit „Stufe 1“ gekennzeichneten, und ab 19 Uhr dann nichts mehr. An diesen Tagesrhytmus konnte ich mich jedoch gut gewöhnen.

Da man seine Lebensmittel in der Zeit der Challenge am besten in Bio-Qualität kaufen sollte, und auch lieber nur frische Sachen auf dem Teller landen sollen ist man zu Beginn der Challenge häufiger als sonst Lebensmittel einkaufen. Außerdem sollte man den nächsten Tag genau planen, damit einem keine Zutaten fehlen, oder man nicht weiß, was man am besten kochen soll.

Toll ist auch, dass man die Rezepte aus verschiedenen Büchern kombinieren kann. So gibt es hier zum Beispiel eine Auflistung, welche Rezepte aus „Vegan For Fun“, dem ersten Buch aus der Reihe, zu Stufe 1 oder Stufe 2 passen.

Die Gerichte sind wirklich sehr lecker und ich war von ihnen immer wieder überrascht. Besonders die Rezepte „Caprese Vegan Style“ (S. 84), „Zucchini-Lasagne mit Bolognese-Füllung und Mandelcreme“ (S. 134) und die verschiedenen Zucchini-Spaghetti haben mir sehr gut gefallen. Allerdings nimmt die Zubereitung oftmals sehr viel Zeit in Anspruch..

Wichtig für die Challenge ist, meiner Meinung nach, dass man sie durchführt, wenn man nicht gerade viel Stress hat- Beruf/Schule/Uni/… – hat, da sie sich nicht immer 100%ig in den Alltag einbinden lässt. Außerdem sind Mitstreiter ein Segen. 🙂

Alles in allem bin ich sehr angetan von dem Buch und kann es wirklich weiter empfehlen!

5/5 Sterne

5-Sterne

Vielen Dank an den Becker Joest Volk Verlag, der mir freundlicher Weise dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

Durch einen Klick auf das Verlagsemblem gelangt ihr auf die Internetseite des Verlages- schaut doch mal vorbei!!

🍰 🍰 Elch-Muffins 🍰 🍰

Zutaten:

  • 1 Muffinblech mit 12 Mulden
  • etwas Fett für das Blech

Für den Teig:

  • Saft und etwas von der Schale einer Orange
  • etwas Glühwein
  • 50 g Zartbitterkuvertüre
  • 275 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 80 g Zucker
  • 85 g gemahlene Mandeln
  • 5 ml Pflanzenöl
  • 2 Eier
  • 250 g Sahnequark

Für die Verzierung:

  • 150 g Zartbitterkuvertüre
  • 1 Spritzbeutel
  • 1EL Kakaopulver
  • 50 g Margarine
  • 125 g Puderzucker
  • 6 Belegkirschen
  • 24 kleine Deko-Zuckerperlen

 

So geht’s:

1. Zu erst das Blech einfetten.

2. Dann die Kuvertüre hacken und in einem Wasserbad schmelzen. Dabei immer umrühren, sodass sie schön geschmeidig wird. Anschließend abkühlen lassen.

3. Orangensaft und ein wenig Schale zusammen mit etwas Glühwein vermischen.

4. Nun Backofen auf 175 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Salz, Zimt & Mandeln mischen und mit Öl, Eiern, Quark und dem Orangen-Glühweingemisch verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Fehlt es dem Teig noch an etwas Flüssigkeit, erneut ein wenig Glühwein hinzugeben.

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5. Den Teig in zwei Hälften teilen. In den einen Teil die flüssige Kuvertüre unterrühren und vermengen, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Die andere Hälfte nicht verändern.DSCI1610     DSCI1607

6. In die Mulden der Backform erst eine Schicht des hellen, dann eine des dunklen Teigs geben.

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7. Danach mit einer Gabel etwas durchrühren, sodass eine ganz leichte Marmorierung entsteht.

8. Das Muffinblech nun für etwa 20 Minuten in den Ofen schieben. Danach die Muffins herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form trennen.

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Verzierung:

9.   Die Kuvertüre grob hacken und in einem Wasserbad schmelzen.

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10. Die flüssige Kuvertüre in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech die 24 Geweihe spritzen. Diese dann kalt stellen und fest werden lassen.

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11. Das Kakaopulver mit 2 TL kochendem Wasser verrühren, dann den Puderzucker unterrühren.

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12. Die Muffins mit dieser Creme bestreichen.

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13. Die Deko-Zuckerperlen als Augen auf die Muffins legen.

14. Die Belegkirschen halbieren und als Nasen verwenden.

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15. Die Geweihe vom Backpapier lösen und mit ihnen die Elch-Muffins verzieren.

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Fertig!

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🍰🍰 Viel Spaß beim Nachmachen!! 🍰🍰

 

📖 Rezension zu: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak

Die Bücherdiebin

Viele Informationen über die Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Der Roman „Die Bücherdiebin“ wurde von Markus Zusak geschrieben und im Jahre 2005 beim Blanvalet-Verlag veröffentlicht. Zentrales Thema ist die Liebe zu Büchern, die die Protagonistin Liesel Meminger in der Zeit des Zweiten Weltkrieges in „Nazi-Deutschland“ entwickelt. Als Erzähler fungiert der Tod, der in dieser schweren Zeit immer präsent war. Hierbei kommt die Frage auf, ob der Tod nicht eine sehr düstere und hinterlistige Weltansicht und Erzählweise hat, hierzu später mehr. Das Thema des Buches hat mich sehr angesprochen, da ich zu Beginn des Lesens schon wusste, dass Liesel eine besondere Bindung zu Büchern aufbauen würde, was mir sehr sympathisch erscheint. Zustande kam dieses „Vorwissen“ dadurch, dass der Tod, als allwissender Erzähler, immer auf die spätere Handlung eingeht und somit schon in den ersten Sätzen  Ereignisse wie Liesels Tod voraussagt. Dies ist eine Auffälligkeit, die den Leser das ganze Buch lang begleiten wird. Dazu kann ich aber sagen, dass mir hierdurch nicht immer die Neugier genommen wurde, denn ich wollte wissen, wie es zu den einzelnen Ereignissen kommen sollte. Ein weiterer Aspekt, der beim Lesen auffällt ist, dass immer wieder Farben eine wichtige Rolle bei der Beschreibung von Gefühlen, Taten und Beobachtungen des Todes spielen. So kündigt ein roter Himmel zum Beispiel einen Bombenangriff an. Der Schreibstil ist teilweise sehr angenehm Detail verliebt, da sich der Tod in dieser tristen Zeit selbst über das kleinste Glück erfreut und somit eine ziemlich positive Einstellung zu Geschehnissen hat (solange es nicht Menschenseele wie den Krieg betrifft). Der Tod scheint sich mit Liesel identifizieren zu können und so merkt man, dass auch der Tod ein Herz hat.

Momentan lesen immer mehr Leute, zunehmend Jugendliche, Bücher die über die Zeit des Nationalsozialismus berichten. Somit ist die Geschichte von Liesel heute noch aktuell, obwohl sie von einer Zeit erzählt, an den sich wohl kaum ein Jugendlicher erinnern kann. 😉 Besonders die Schicksale einer einzelnen Person, die anders ist, als die breite Masse, sorgt für zunehmendes Interesse. So auch bei Liesel, die nach dem Tod von ihrem Bruder, in einer Pflegefamilie leben muss, denn bei ihrer Mutter ist sie nicht mehr sicher.  Bei Rosa und Hans Hubermann lebt sie in Molching, eine kleine (fiktive) Stadt in der Nähe von München. Bald schon fängt Liesel an, Bücher zu stehlen, denn diese geben ihr den Halt, der in einer solch harten Zeit mehr als nötig ist. Ständiger Begleiter ist nicht nur der Nachbarsjunge Rudi, sondern auch der Tod selbst, der das kleine Mädchen ins Herz geschlossen hat. Auffällig ist der Schreibstil, denn er ist manchmal zynisch, aber eben auch Detail verliebt. Mit dem Erzähler, dem Tod, kann man zunehmend mitfühlen, ist er es nicht, der die Menschen verfolgt, sondern die Menschen sind es, die ihn heimsuchen und jagen. Der Tod beschreibt sich selbst als „amüsant. achtsam. Andächtig. Und das sind nur die Eigenschaften mit ‚a‘ “ (S. 9) Doch manchmal fallen Bemerkungen, die ich nicht sonderlich angemessen finde, etwa, dass er sich fragt, wie viele Menschen sich wohl beim ausführen des Hitlergrußes verletzt haben, oder dass die Deutschen wohl Spaß am verbrennen von Dingen (Bücher, Synagogen und Menschen) hätten. „Aber das alles hätte zu nichts geführt, wenn die Deutschen nicht eine ganz besondere Vorliebe gehabt hätten:

Etwas zu verbrennen.
Die Deutschen liebten es, Dinge zu verbrennen. Geschäfte, Synagogen, Reichstagsgebäude, Hause, persönliche Gegenstände, die Leichen ermordeter Menschen und natürlich: Bücher.“ (S.96)
Alles in allem ist dieses Buch informierend, was andere Bücher zu dieser Thematik allerdings auf weniger Seiten schaffen, und man merkt, dass sich Markus Zusak ganze 3 Jahre lang über diese Zeit informiert hat, bevor er das Buch fertig stellen konnte. Der Schreibstil ist teilweise sehr angenehm, zynisch, philosophisch angehaucht und auch schön ausgeschmückt, aber immer wieder sehr zäh, sodass man manchmal mit dem Lesen schlecht voran kommt. Ich kann das Buch Jugendlichen, aber auch jungen Erwachsenen, empfehlen, die gerne mehr über die Zeit des Zweiten Weltkrieges erfahren möchten, und sich auch von Büchern mit vielen Seiten nicht abschrecken lassen. Außerdem sollte man eine Vorliebe für sehr ausgeschmückte Texte haben, denn in diesem Buch sind viele Vergleiche, Metaphern, Personifikationen, usw. enthalten!
4/5 Sterne
4-Sterne

📖 Rezension zu: „Silber- das zweite Buch der Träume“ von Kerstin Gier

Silber - Das zweite Buch der Träume

Mir etwas zu teeny-mäßig…

Seit einer Weile leben Liv und Mia Silber bei den Spencers. Die Abenteuer des letzten Buches sind zwar noch nicht ganz vergessen, aber schon in den Hintergrund gerückt. Grund dafür sind zum Beispiel, dass Anabel Scott in der geschlossenen Anstalt steckt und somit keine Gefahr mehr darstellt, Grayson sich weigert, weiterhin in den Korridor der Traumwelt zu reisen und nicht zu vergessen, daran, dass alles nur Hirngespinnste Anabels waren, die so nur auftreten konnten, weil etwas von ihrer Zeit als Kleinkind bei der teufelsanbetenden Sekte bei ihr hängen geblieben ist- und somit nur erfunden war.
Doch Liv und Henry haben weiterhin keine Angst, in die Traumwelt zu reisen, um sich zu treffen, schließlich sind sie seit kurzem ein Paar und wollen so viel Zeit wie nur eben möglich miteinander verbringen.
Noch immer stellt sich die Frage, wer Secrecy sein soll, denn sie kennt Livs intimste Geheimnisse und bietet somit Stoff für ungefähr das halbe Buch:
In ihrem Blog schreibt sie, dass Liv noch immer Jungfrau ist und sie somit frigide sei, schließlich ist Liv schon 16. An Henry könne es ja nicht liegen, schließlich sei er nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannt..
Nun weiß jeder über ihr „nicht vorhandendes Liebesleben“ bescheid, wie es oft genannt wird, und Liv beginnt sich zu fragen, woher Secrecy das weiß.
Liv fragt Henry,
Henry antwortet nicht,
und das geht dann ziemlich lange so,
– und ging mir stark auf die Nerven!!
Dann passiert aber doch noch etwas:
Liv beobachtet etwas, dass sie ihr Vertrauen in Henry verlieren lässt…
Und Mia, Livs kleine Schwester, beginnt schlafzuwandeln- und ermordet dabei einmal fast Liv… Und so geht es mit ihrem Schlafwandeln weiter..
Das muss gestoppt werden!!
Kann es sein, dass sie jemand im Traum manipuliert? Sie zwingt, Dinge im Schlaf zu tun?
Wenn ja, wer kann das sein? Wer kann einen solchen Hass hegen??
Und was hat es mit  dem misteriösen Senator Tod auf sich, der sich seit kurzem auf dem Gang herumtreibt??
Bald verweben sich die Ereignisse in der Traumwelt mit denen in der Realität…

Nachdem am Anfang praktisch nichts passiert, außer das Liv träumt, erwacht, träumt, erwacht und sich mit ihrer Stiefgroßmutter herumschlagen muss, passiert herzlich wenig.. Dann in der Mitte wird ununterbrochen von ihrer Jungfräulichkeit berichtet und diese als so kläglich dargestellt, dass es für mich echt befremtlich war…
Das Ende hingegen war besser, zwar scheint Liv nicht aus schlimmen Ereignissen zu lernen und somit nichts gegen Feinde zu haben, aber trotzdem werfen sich neue Fragen auf, und es gibt auch eine Handlung (große Verbesserung zu Anfang und Mitte der Erzählung!!)…

Eine Leseempfehlung für die, die den ersten Teil gelesen (oder gehört) haben und auch an nicht wirklich abwechslungsreichen Szenen Spaß haben, wenn sie ein starkes Ende erwartet.. Viele Fragen kamen neu dazu, wenige sind beantwortet worden.. Außerdem sind so viele Teile des Buches einfach nur geklaut.. Der Blog erinnert doch sehr, sehr stark an den aus „Gossip Girl“, der Hundename ist aus der „Riley-Bloom“-Buchreihe, einige Handlungsstränge sind es auch…
… Und jetzt habe ich eine ganze Weile Zeit, mir zu überlegen, ob ich den dritten Teil auch lesen, bzw. hören möchte.. Da ich Serien nur sehr ungern abbreche, denke ich aber, dass ich es versuchen werde..
Mal abwarten..

Ich würde sehr gerne 2,5 Sterne vergeben.. Eigentlich mache ich so etwas hier nicht… Aber trotzdem.. Einmal muss es sein..

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge

Jetzt wäre es eigentlich Tag 18 meiner 30-Tage-Challenge..  Aber ich bin wohl doch noch nicht so weit, dass ich die Challenge 30 Tage lang durchhalte.. Mir hat sie zwar gut gefallen, aber ich merke einfach, dass sie in meinen momentanen Alltag nicht integrierbar ist. An zwei Tagen in der Woche ist es sicherlich machbar, einen veganen Tag zu haben, an dem ich dann auch Rezepte aus „Vegan for Fit“ nachkoche, und das habe ich mir so auch vorgenommen: Zwei vegane Tage in der Woche. Schließlich habe ich am Anfang ja gemerkt, wie gut mir die vegane Ernährung getan hat. Aber sie ist leider mit so viel Aufwand verbunden, dass ich sie momentan einfach nicht dauerhaft durchzuhalten in der Lage bin. Sehr gerne möchte ich die Challenge zu einem späteren Zeitpunkt auch erneut ausprobieren, in der Hoffnung, dass dann auch mein Alltag besser dazu passt.

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 14

Heute habe ich mal „gesündigt“… Und es war sehr, sehr lecker!

Frühstück:

Zum Frühstück hatte ich ein Vollkornbrot mit Käse! Lecker!

 

Mittagessen:

Zwei Bananen.

 

Abendessen:

Grünkohl mit Mettwurst- das tat soo gut! 🙂 🙂

 

Ich habe das Gefühl, ich habe totalen Entzug. Das heute musste einfach sein!

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 12 & 13

Heute eine kleine Zusammenfassung der beiden letzten Challenge-Tage 🙂 :

Tag 12:

Frühstück:

2 Vollkornbrote mit Hummus, sowie eine Banane.

 

Mittagessen:

Da gab es eine leckere Gemüsesuppe!

 

Abendessen:

Zum Abendessen habe ich zwei Äpfel und eine Banane gegessen. 🙂

 

Tag 13:

Frühstück:

2 Vollkornbrote mit einem leckeren Paprika-Cashew-Aufstrich.

 

Mittagessen:

Da hatte ich gar keinen so großen Hunger und habe nur eine Banane gegessen.

 

Abendessen:

Etwas von der schönen Gemüsesuppe.

 

 

Ich könnte wieder einen Motivationsschub gebrauchen… Ich möchte unbedingt durchhalten, auch wenn es mir momentan sehr schwer fällt. Ich weiß ja auch noch, wie unglaublich gut es mir am Anfang getan hat, aber so langsam vermisse ich einfach immer mehr meine „normalen“ Produkte…

📖 Rezension zu: „Silber- Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier

Silber - Das erste Buch der Träume - Kerstin Gier

Tolle Idee, gute Umsetzung, noch ausbaufähig!

Olivia und Mia Silber müssen ständig umziehen, denn ihre alleinerziehende, amerikanische Mutter ist ziemlich rastlos und möchte immer etwas neues erleben. Umso mehr freuen sich die fast sechzehnjährige Liv und Mia darüber, dass sie bald in einem englischen Cottage wohnen werden:
Gemütliche Abende, ein nach von dem Kindermädchen Lotti gebackenen Keksen riechendes Haus und ein riesiger Garten für ihren Hund „Princess Buttercup formerly known as Doctor Watson, kurz Buttercup“. Doch kommt es ganz anders: Am Londoner Flughafen erwartet die beiden Mädchen ihre Mutter mit einer „Planänderung“. Eine Planänderung in Form von Ernest Spencer.
Mia und Liv sind gar nicht begeistert: Die Planänderung hat viel zu große Ohren, eine Vollglatze, zwar mit schönen blauen Augen und weißen Zähnen, aber trotzdem. Ernests Frau ist vor zehn Jahren gestorben und so wohnt er mit seinen beiden Kindern, den siebzehnjährigen Zwillingen Grayson und Florence in einem riesigen Haus in London.
Ann (Livs und Mias Mutter) möchte möglichst schnell bei Ernest einziehen, doch sind ihre Kinder von der Idee einer Patchworkfamilie nicht sonderlich begeistert.
Grayson- okay, er ist sympathisch und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, aber Florence? Sie ist den beiden so unsympathisch- arrogant, selbstgefällig,…
Doch Ann hält an dem Plan fest und so wird er verwirklicht. Eine völlig neue Erfahrung für ihre beiden Töchter: In einem Haus zu leben, wahrscheinlich auch für längere Zeit. Und vor allem: Ihre Mutter will wieder heiraten! Gerade sie! Sie, die sie doch schon als junger Teenager keine Angst vor Alkohol, Partys, und Drogen gehabt hatte, eher vor dem Binden mit nur einem (!!) Jungen.

Doch bald passiert Liv etwas ganz seltsames: Sie träumt davon, als Schleiereule getarnt auf einem Friedhof ihren zukünftigen Stiefbruder mit drei anderen Jungen zu beobachten, wie sie ein Ritual vollführen. Plötzlich fliegt ihre Tarnung auf und sie erwacht aus ihrem Traum. Doch alles wahr so klar gewesen und so real.. Und warum kann sie sich an alles so genau erinnern? Und wer waren die anderen?
Die Antwort auf die letzte Frage soll sie am nächsten Tag beantwortet bekommen, als sie Graysons beste Freunde Henry, Arthur, und Jasper auf ihrer neuen Schule, die teure Privatschule Frognal Academy, kennenlernt. Alle wunderschön und faszinierend auf ihre eigene Art. Doch etwas verängstigt sie:
Warum können sich die Jungen an ihren Traum erinnern??
War der Traum etwa… real??
Und wer ist diese Secrecy die über alles und jeden Bescheid zu wissen scheint?
Bald soll sie einige Antworten erhalten und noch mehr neue Fragen sollen sich ihr stellen. Und sie wird eingeweiht werden in etwas, das es gar nicht geben kann- oder etwa doch? Wie wird sie sich entscheiden und was wird passieren? …
Und vor allem: Gibt es böse Mächte?

Die Idee des Buches finde ich gelungen, doch leider ist mir das Buch manchmal etwas zu teeny-mäßig. Die Charaktere sind toll, alle besonders und irgendwie sympathisch und auch realistisch dargestellt. Der Charakter von Livs und Mias Mutter Ann ist auch ganz besonders: Ständig will sie ihre Kinder dazu ermutigen, bis weit nach Mitternacht auf Partys zu bleiben und auch Alkohol zu trinken, da sie es in diesem Alter auch ganz oft getan hätte, sie erzählt ständig peinliche Geschichten,…
Man gewinnt irgendwie alle Charaktere lieb, z.B. das Kindermädchen Lotti, mit dem riesigen Herzen.
Und wie könnte es anders sein: Eine Liebesgeschichte ist auch dabei! 😉
Doch ist mir die Geschichte in sich noch nicht schlüssig genug, doch ich hoffe, das alle meine Fragen in dem zweiten Teil beantwortet werden, denn ich werde mir diesen definitiv auch anhören!
Die Hörbuchsprecherin Simona Pahl konnte mich mit ihrer sanften und auch frechen Stimme überzeugen. Es ist sehr angenehm ihr zuzuhören!
Durchaus empfehlenswert!

4/5 Sterne

4-Sterne

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 11

Heute war auch wieder ein recht anstrengender Tag. Wenn ich Schule oder Uni habe, bin ich ja auch nie vor halb 6 zu Hause und habe dann nicht die Zeit und Kraft stundenlang in der Küche zu stehen.. Da nun auch meine Fingernägel beginnen, spröde und rissig zu werden, frage ich mich, ob das an dem Verzicht auf Milchprodukte liegen kann… Hat da vielleicht ein Challenger ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat das damit zu tun?

 

Frühstück:

3 Vollkornknäckebrote mit selbstgemachter Kichererbsen-Pistazien-Creme.

 

Mittagessen:

Da hatte ich Sushi von gestern, sowie eine Banane.

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Abendessen:

Mir sind im Moment einfach alle Rezepte zu aufwendig, oder ich möchte sie nicht schon wieder machen. Zucchini-Spaghetti sind zwar super lecker, aber trotzdem möchte ich sie mir nicht jeden Tag zubereiten..

Deswegen ist es für mich momentan einfach leichter und angenehmer, Gemüse kleinzuschneiden und diese Rohkost dann als Abendessen zu nehmen- so wie heute.

Mir fehlen gerade einfach die Anregungen, bzw. die „einfachen“ Rezepte aus dem Buch langweilen mich in letzter Zeit.. Und die aufregenderen- wie die Sushis- nehmen soo viel Zeit in Anspruch..

 

Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wieder einen Motivationsschub bekomme..

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 1O

Den heutigen Tag habe ich fast ausschließlich in der Küche verbracht und bin jetzt total müde und geschafft…

Frühstück:

Zum Frühstück hatte ich zwei Vollkornbrote mit Kichererbsencreme.

 

Mittag- und Abendessen:

Da habe ich mir gedacht, ich könnte mir einfach mal  die „Low-Carb-Maki-Sushi“ (S. 107) machen.

Ich muss gestehen, dass ich die ein oder andere Zutat ausgetauscht habe, sodass die „Reiskörner“ von mir aus Topinambur gemacht worden sind.

Alleine das Putzen und Schrappen war eine solche Arbeit! Ich habe da ewig dran gesessen. Ich weiß wohl, dass viele sagen, das Bürsten würde reichen, aber das war mir einfach nicht appetitlich genug. So waren sie dann aber definitiv sauber.

Das Kleinhexeln hat dann die Küchenmaschine übernommen, sodass ich nur noch mal grob nachschneiden musste. Laut Rezept hätte ich das alles von Hand machen müssen! Da wäre ich nie!!!! fertig geworden!! Fertig sah das Reisimmitat dann so aus:

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Wie gesagt: Was für eine Arbeit!

Dann habe ich eine Süßkartoffel geschält und in feine Streifen geschnitten.

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Die gebratenen, karamellisierten (,…) Tofustreifen haben auch sehr viel Zeit in Anspruch genommen und recht viel Arbeit gemacht.. Doch da fing das Ganze ja gerade erst an…..

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Daraus wurden dann nämlich die Sushi gemacht.. Blätter eingeweicht, auf die Bambusmatte, und so weiter..

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Und dann mussten sie nur noch in Stücke geschnitten werden..

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Wobei sich einige auch nicht so richtig schneiden ließen..

 

Ich war echt eeewig in der Küche, und auch wenn die Sushis suuuper lecker sind (der Tofu schmeckt durch die Gewürze auch total toll), werde ich sie wohl nicht nocheinmal machen, weil es einfach so unglaublich viel Arbeit ist..

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 9

Heute habe ich auch wieder ein neues Rezept ausprobiert- und ich fühle mich total beschwingt und wieder ganz fit. 🙂

Frühstück:

Heute morgen habe ich mir einfach eine „gemischte Gemüseplatte“ gemacht :o). Paprika, Gurken, Tomaten,…- schön bunt und lecker. 🙂

 

Mittag- und Abendessen:

Da habe ich das Rezept „Caprese Vegan Style“ (S. 84) ausprobiert. Da ich aber kein Fan von Agavendicksaft bin, habe ich ihn durch Ahornsirup ersetzt- hat super gut funktioniert.

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Ich war total überrascht vom Geschmack. Es schmeckte kaum mehr nach Tofu, aber die Mischung aus salzig und süß hat total gut gepasst. Auch die Tomaten waren dazu toll! Lecker!

Aber irgendwie sieht es anders aus, als in dem Buch… 🙂 In „Vegan for Fit“ sieht es eher so aus, als wären die Tomaten überbacken worden und der Tofu geschmolzen. Das ist hier ja gar nicht so… :o) Sieht aber trotzdem gut aus, oder? 😉

Das werde ich mir jedenfalls nocheinmal machen müssen :o) !

 

Und jetzt bin ich wieder gespannt auf morgen! 🙂

📖 Rezension zu „Schattenherz“ von Ulrike Bliefert

Spannende und gefährliche Suche nach der Wahrheit!

Vier Wochen vor ihrem 18 Geburtstag wird Malin in eine Psychiatrie gesteckt. Doch niemand glaubt ihr, dass sie überhaupt nicht selbstmordgefährdet ist, sondern ihr Stiefvater sie nur aus dem Weg räumen will. Schließlich hat er das Feuer gelegt- nicht sie… Jegliches Leugnen ist zwecklos, doch braucht Malin jemanden, dem sie alles anvertrauen kann, jemanden, der den Polizisten- oder wem auch immer- erklärt, dass sie nicht daran Schuld ist, sollte sie versterben. Jemanden, der sagt, dass es kein Selbst- sondern ein ganz heimtückischer normaler Mord gewesen ist… Jemanden, der über alles Bescheid weiß, und den Täter entlarven kann…
Als sie in der Nobel-Klinik angekommen war, wurde ihr alles weggennommen, damit sie sich nichts antun konnte. Nur ihr MP3-Player ist ihr geblieben. Malin beginnt deshalb mit der Aufnahmefunktion dieses Gerätes alles festzuhalten, was sie erlebt, erfährt und denkt.
Aber auch wenn sie Dakota, wie sie ihre neue „Freundin“ getauft hat, stets an ihrer Seite hat, fühlt sie sich unsicher. Es kann sich nur noch um Tage dauern, bis der nächste Mordanschlag auf sie verübt wird.
Keiner glaubt ihr.. Niemand versteht, dass Malins einflussreicher Stiefvater Helmut Gräther solche Lügen in die Welt gesetzt hat.
Niemand bis auf Anatol. Er ist zwanzig Jahre alt und sehr schüchtern. Nur ausgesprochen selten spricht er. Und doch am häufigsten mit Malin.
Als sich den beiden die Möglichkeit bietet, fliehen sie aus der Klinik, um sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Malin muss noch so viele Geheimnisse aufdecken, um die Zusammenhänge zu begreifen- und sie muss verstehen, was in der Vergangenheit geschehen ist.
Doch wird dies keine leichte Aufgabe werden, denn nicht nur ihr Stiefvater ist hinter ihr her… Es gibt ein paar Leute, denen alle Mittel recht sind, um Malin aufzuhalten… Und sie kommen immer näher…

„Schattenherz“ ist ein wirklich spannendes Buch, das man, hat man es ersteinmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen möchte. Außerdem ist der Schreibstil einfach gehalten, sodass man zügig lesen kann, und das Buch somit auch problemlos in einem Rutsch durchlesen kann. Beim Lesen merkt man auch, dass sich die Autorin als Vorbereitung auf das Buch unter anderem mit der Vorgehensweise der Kriminalpolizei auseinandergesetzt hat. Die Geschichte ist in sich schlüssig und verständlich. Außerdem ist das Buch abwechlungsreich gestaltet, zum Beispiel durch die „Gespräche“ mit Dakota, oder den Beschreibungen von Malins Gedankengängen. Jedoch hat mir beim Lesen noch irgendetwas gefehlt, das mich beeindruckt zurückgelassen hätte, wie es zum Beispiel bei dem Buch „Elfengrab“, das ich zuvor von der „Schattenherz“-Autorin Ulrike Bliefert gelesen habe, gewesen ist.

Alles in allem aber ein spannendes Buch, das sich leicht lesen lässt, realistisch erscheint und auch mit interessanten Charakteren überzeugen kann. Ich kann es wirklich weiterempfehlen!

Deshalb vergebe ich

4/5 Sterne

4-Sterne

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 8

Heute habe ich mich schon wieder sehr viel besser gefühlt und spätestens nach dem Wiegen war ich wieder vollkommen motiviert. 🙂 Jetzt freue ich mich wieder die Challenge begonnen zu haben und bin sehr zuversichtlich, dass ich sie durchhalten werde. 🙂

 

Frühstück:

Vollkornknäckebrote mit Erdnusscreme und Bananenscheiben.

 

Mittag- und Abendessen:

Da hatte ich wieder die leckeren Zucchini-Spaghetti Cabonara. Soo lecker! Die werde ich mir definitiv noch ein paar mal zubereiten!

 

 

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 7

Heute hatte ich einen richtigen Durchhänger-Tag.. Es hat die ganze Zeit über geregnet, alles war stressig und ich hatte das Gefühl bei der Challenge auf ganz viel verzichten zu müssen.. Außerdem hatte ich heute zum ersten mal während der Challenge Magenkrämpfe…..

 

Frühstück:

Wieder Vollkornknäckebrot mit Erdnusscreme und Bananenscheiben. Für morgen habe ich mir fest vorgenommen, „Amaranth-Joghurt-Pop mit Himbeeren und gerösteten Kokosflocken“ auszuprobieren.

 

Mittagessen:

Sojacrémegeschnetzeltes mit Spätzle.

 

Abendessen:

Noch etwas Linsensuppe von gestern.

 

Ich bin gespannt, ob sich meine Laune morgen bessert. Also heute bin ich nicht sonderlich motiviert..

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 6

Frühstück:

Zum Frühstück hatte ich vier Vollkornknäckebrote mit Erdnusscreme, sowie eine Banane.

 

Mittagessen:

Da gab es nochmal ein wenig von der Couscous-Pfanne von gestern. 🙂

 

Abendessen:

Inspiriert durch das Rezept „Gemüselinsen mit Limetten-Sonnenblumenkern-Pesto“ habe ich heute eine eigene Linsensuppe kreiert.

Dafür braucht man:

  • 400 g gelbe Linsen (Dal)
  • 1 Porreestange
  • 3 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprikaschoten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 EL Couscous
  • gelben Curry
  • Meersalz
  • Kurkuma
  • Chili
  • Zitronengras
  • 400 ml Bio-Kokosmilch

So geht’s:

1. Zu erst die Linsen im Wasser quellen lassen (am besten über Nacht).

2. Linsen aufsetzen und kochen, Gemüse klein schneiden und hinzugeben, dann die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben. Anschließend Kokosmilch hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken.

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Das schmeckt wirklich sehr, sehr lecker! Dazu würden auch noch schwarze Zwiebelsamen passen. 🙂

Das Rezept ist für einen großen Topf, ca. 4 Personen gedacht. 🙂

 

Heute hatte ich das erste mal einen richtigen Durchhänger.. Ich hatte heute so einen Appetit auf einfache Kartoffeln… Aber ich habe standgehalten. Und heute habe ich mich auch überhaupt nicht leichter und unbeschwerter gefühlt- woran das wohl liegt.?

Ich hoffe morgen bin ich wieder motivierter.. Zu Mittag esse ich morgen in der Uni, da gibt es dann „Sojacrémegeschnetzeltes mit Spätzle (Bio)“. Ich bin mal gespannt, wie das schmeckt :o)

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 5

Tag 5:

Ich bin so froh, die Challenge gestartet zu haben: Ich fühle mich wirklich immer wohler!

 

Frühstück:

Heute morgen gab es 4 Knäckebrote mit dem selbstgemachten Kichererbsen-Pistazien-Aufstrich. Am Frühstück muss ich noch etwas ändern, denn so schmeckt es zwar, wird auf Dauer aber auch langweilig werden. Demnächst möchte ich mal „Amaranth-Joghurt-Pop mit Himbeeren und gerösteten Kokosflocken“ (S.55) ausprobieren. Das sieht nämlich sehr ansprechend aus.

 

Mittag- und Abendessen:

Ich habe mir eine Abwandlung von dem „Spartaner-Hirse Mediterran“- Gericht von Seite 90 gemacht. Ich habe statt Hirse Couscous verwendet und ihn dann mit einer Porree-Stange, einer Möhre, Erdnüssen, Petersilie, Chilli, sowie zwei Paprikaschoten in der Pfanne gebraten. Das hat sehr lecker geschmeckt!

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Außerdem war ich heute gute 90 Minuten zügig laufen.

Von dem Mittagessen habe ich eine Portion für morgen zum Mitnehmen aufgehoben. 🙂

Vegan for Fit: Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge – – TAG 4

Tag 4:

Ich fühle mich viel fitter und unbeschwerter! Ich bin total begeistert!

 

Frühstück:

Heute morgen habe ich 1 1/2 Vollkornbrote mit dem gestern gemachten Kichererbsen-Pistazien-Aufstrich und ein Vollkornknäckebrot gegessen.

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Der Aufstrich ist richtig gut! 🙂

 

Mittag- und Abendessen:

Heute habe ich mir wieder die Auberginen-Lasagne wie gestern gemacht, weil sie mir so sehr gefallen hat. Das wird es demnächst bestimmt immer wieder geben! 😉 Soo lecker! 🙂

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Ich bin wirklich total angetan von der Challenge! Ich fühle mich so viel besser und bin gespannt, ob sich das noch steigert!

📌 📎 ✂ Ohrringe aus Plektren ✂ 📎 📌

Man braucht:

  • Plektren
  • Ohrringhaken
  • eine Kerze
  • Streichhölzer
  • eine Nadel
  • eine Schere
  • evt. einen Stift

So geht’s:

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1. Kerze anzünden und die Nadel durch der Flamme erwärmen.DSCI1450

2. Nun ein Plektrum auswählen und eventuell mit einem Stift einen Punkt auswählen und markieren, an dem das Loch für den Ohrhaken sein soll. Dann mit der heißen Nadel von der Rückseite ein Loch schmelzen, damit kein Ruß auf das Bild kommt.

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3. Die Öse des Ohrhakens mithilfe einer Schere aufbiegen.

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4. Nun das Plektrum einfädeln und die Öse zubiegen.

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So auch bei den anderen Plektren verfahren.

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Fertig!

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📌 📎 ✂   Viel Spaß beim Nachmachen!!   ✂ 📎 📌