The Versatile Blogger Award

Bildergebnis für The Versatile Blogger Award
Jetzt habe ich mich eine Weile schon nicht mehr hier gemeldet – erst waren wir auf Klassenfahrt und jetzt stehen die ganzen Vorabiklausuren an… *hmpf* Also bitte nicht wundern, wenn ich es nicht regelmäßig schaffe zu schreiben 🙂 Ich werde alles nachholen *g*

Jedenfalls wurde ich vor Kurzem von xlovinglivingx für den The Versatile Blogger Award nominiert – vielen lieben Dank, ich freue mich sehr! 😀

Hier die Regeln:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat – abgehakt
  2. Erzähle 7 Fakten über dich
  3. Nominiere weitere Blogger

Ich hoffe, das wird jetzt nicht arg langweilig… 😀

  1. Auch wenn es mittlerweile besser wird, ängstigen mich Marienkäfer. (Ohne Spaß – ich weiß dass sie Glück bringen sollen, aber trotzdem. Irgendwann erinnere ich mich bestimmt an ein fatales Kindheitstrauma, welches das ausgelöst hat… 😀 )
  2. Ich liebe Tee; Kaffee rühre ich hingegen partout nicht an.
  3. Irgendwann möchte ich am Meer leben. ❤
  4. Mein Tag hat viel zu wenig Stunden, da ich jede freie Zeit mit Terminen vollstopfe… Auch wenn ich ständig Besserung gelobe, schwindet meine Freizeit zunehmend… Dafür versuche ich aber ständig etwas Neues auszuprobieren und freue mich ausgesprochen wenn es dann funktioniert. 🙂
  5. Ohne mindestens ein Buch verlasse ich niemals das Haus – egal ob in Bus, Bahn (oder beim Laufen…) : Ich lese. 😀 Dabei ist dank jahrelanger Erfahrung meine Unfallrate geschwindend gering.
  6. Ich liiiiiebe Postkarten und freue mich stets wie ein kleines Kind, wenn man mir welche schickt. 😀
  7. Gerade habe ich bei einem Online-Test erfahren, dass mein geistiges Alter 48 beträgt. Das verwirrt mich momentan ein wenig. 😀 Achja, eigentlich meide ich solche Psychotests konsequent.

Na, irgendwer, der sich in irgendeinem Punkt wiederfinden kann? 😀

Ich nominiere:

  1. Itchy von Freigedichtung
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📖 Rezension zu: „Schönes und gesundes Haar“ von Monika Wolfram

Schönes und gesundes Haar

Interessant, aber ausbaufähig…

Mit den in der Werbung für Shampoo, Conditioner, Haarfarben und Co. verbreiteten Mythen wie Hair-Repair oder schnellerem Haarwachstum räumt Friseurmeisterin Monika Wolfram in ihrem Buch „Schönes und gesundes Haar“ auf.

In den Kapiteln „Die Haut – Aufbau der Haut, Kopfhautanomalien“ und „Das Haar – Aufbau & Anomalien“ erfährt der Leser Grundlegenes, auf dem die weiteren Ausführungen aufbauen. „Waschen und Pflegen“ beschäftigt sich unter anderem damit, wie man seine Haare richtig wäscht oder auskämmt, welche Pflege wann und wie benötigt wird, wie man das richtiges Shampoo ausfindig macht, behandelt Mythen wie Hair-Repair und gibt darüber hinaus wichtige Informationen zu Duschgels, Waschlotionen, Bioprodukten sowie eine kleine Warenkunde.
Danach wird sich beim „Styling“ dem Glätten, Kreppen, Lockenstab, Einlegen und Naturlocken gewidmet. Auch das „Haareschneiden“ – von der richtigen Beratung, über andere Mythen oder die Frage, wie die Wunschfrisur zu finden ist und man lange Haare erreichen kann – wird in einem Kapitel ausführlich behandelt. Das Thema „Haare färben“ wird in die Bereiche Pflanzenhaarfarben, Tönungen, Intensivtönungen, Colorationen, Blondieren, Blondierwäsche, Strähnen sowie Finden der passenden Haarfarbe unterteilt. Danach folgen „Dauerwelle“, „Haarausfall, Toupets & Perücken, Extensions, Haartransplantation“ und abschließend noch „Wissenswertes“ beispielsweise wie der Friseur seinen Namen bekam.

Auf 144 Seiten erhält man einen kompakten Überblick zum Thema Haare. Einiges dürfte zwar zum Allgemeinwissen zählen und daher bereits bekannt sein, Neues erfährt man allerdings auch vieles. Die Ausführungen sind ausnahmslos sehr leicht verständlich und die Themen so gewählt, dass ein breites Spektrum behandelt wird, sodass man sich mit unterschiedlichen Bereichen auseinandersetzen kann. Zugegebenermaßen hatte ich mir jedoch etwas mehr Tiefgang bei den Betrachtungen erhofft und gerade aufgrund des Untertitels „über 100 Tipps und Tricks aus der Praxis“ Rezepte oder Ähnliches erwartet. Letztendlich fehlte mir dieses für ein abgerundetes Leseerlebnis.

Ich vergebe 3,5 Sterne!

4-Sterne

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📖 Rezension zu: „Todschick“ von Gisela Burckhardt

Todschick

Erschütternd…

Von den schlechten Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesh dürfte mittlerweile jeder bereits gehört haben. Spätestens nach Rana Plaza waren die fatalen Bedingungen der Sweatshops schließlich in aller Munde – doch hat, wie von zahlreichen Unternehmen angekündigt, eine Verbesserung stattgefunden?
Noch immer neigen wir dazu, teureren Marken eher unser Vertrauen zu schenken und die schlechten Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsstandarts auf Billigproduzenten zu schieben. Doch ist dies leider auch heute noch ein unglaublicher Trugschluss.
Gisela Burckhardt hat viele Recherchen betrieben und zeigt nun in ihrem Buch auf erschreckende Weise, wie wenig sich trotz der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit nach Rana Plaza getan hat. Dabei geht sie ungeschönt auf die zahlreichen Probleme ein, zeigt die Geschichte von Betroffenen und lässt sie zu Wort kommen, nennt Firmen beim Namen und erklärt, worauf man als Konsument achten kann.

„Pro Kopf kauft eine Deutsche jährlich rund 14 Kilogramm Kleidung (das sind z.B. 23 Jeans oder 140 T-Shirts) und entsorgt in den Altkleidermüll wiederum neun Kilogramm (das sind z.B. 15 Jeans oder 90 T-Shirts). So landen jedes Jahr 750.000 Tonnen Altkleider in den Sammelcontainern, was Einnahmen von 375 Mio. Euro bedeutet.“ (S.166) Für mich war beim Lesen nicht nur erschreckend, wie die Bedingungen in den produzierenden Ländern sind, sondern auch wie sorglos in Deutschland mit Kleidung umgegangen wird. Es ist schier unglaublich, wie viel Kleidung unter Verletzung der grundlegendsten Rechte und Gefährdung der Gesundheit produziert wird, nur um kurz darauf in die Mülltonne zu wandern.
Äußerst interessant waren für mich auch die abwechslungsreichen Darstellungen, welche beispielsweise die Preiszusammensetzung eines T-Shirts von H&M für 4,95€, bei dem der Lohnanteil lediglich 2,6% beträgt, verdeutlichen. (S.201) Ebenso tragen Fotografien oder Steckbriefe dazu bei, dass die Lektüre niemals langweilig wird. Darüber hinaus ist der Schreibstil sehr packend und keineswegs trocken oder ermüdend, obwohl zahlreiche Informationen genannt werden.
Meines Erachtens sind außerdem die Recherche-Ergebnisse zu verschiedenen Fabriken, den dort herrschenden Bedingungen und Standarts sowie den jeweiligen Einkäufern, in verschiedene Preissegmente gegliedert, höchst interessant. So erhält man einen guten Einblick und weiß mit Beteuerungen großer wie auch kleinerer Firmen, von solchen menschenverachtenden Praktiken bei der Textilproduktion nichts zu wissen, besser umzugehen. Erstaunlich ist, wie viele bekannte Firmen tatsächlich bei den diesem Buch zugrunde liegenden Recherchen auftauchen…
Ansprechenderweise nennt die Autorin am Ende „zentrale Stellschrauben, die für eine menschenwürdige Zukunft der Arbeiterinnen in den asiatischen Textilfabriken entscheidend sind“, sodass man als Leser abschließend einen Ausblick erhält, was sich wie ändern muss. (S. 208)
Darüber hinaus werden Alternativen und Weiterführendes wie Kleidertausch, Minimalisten, hilfreiche Internetadressen z.B. zu Öko-fairer Mode genannt. Zudem werden drei empfehlenswerte Label vorgestellt: Global Organic Textile Standarts (GOTS), Fairtrade International (FLO) sowie Fair Wear Foundation.
Für ein durchgehendes Verständnis beim Lesen sorgt außerdem Glossar, in dem Abkürzungen erklärt werden.

In meinen Augen handelt es sich bei „Todschick“ um ein sehr wichtiges Buch, dessen Thematik in der Öffentlichkeit viel präsenter sein sollte. Daher kann ich es auch jedem nahe legen, da sich nur etwas ändern kann, wenn man sich informiert hat und wachgerüttelt worden ist – und dass sich etwas ändern muss, dürfte offensichtlich sein. Ein Buch, bei dem man die Augen nicht mehr verschließen kann.

5 Sterne!

5-Sterne

📖 Rezension zu: „Unberechenbar“ von Vince Ebert

Unberechenbar

Kurzweilige Unterhaltung.

Häufig wird im Nachhinein viel in Ereignisse interpretiert, viele haben das Geschehene schon immer geahnt, wiederum Andere erkennen eindeutige Muster aus denen sich universell geltende Regeln ableiten lassen. Als nicht durch Ausbildung sondern Einsicht oder Erleuchtung qualifizierte Gurus können sie der planungswütigen Menschheit dann Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum gelungenen Leben vermitteln – und wenn die Rechnung nicht aufgeht, liegt es daran, dass die einzelnen Schritte nicht korrekt befolgt werden.
Doch lässt sich das Leben wirklich so einfach durchplanen? Wohl eher nicht, dafür ist das Leben wohl viel zu komplex und der Zufall ein doch zu entscheidender Faktor. Vince Ebert, der in seinem Physikstudium gelernt hat, die Welt mit Formeln und Algorithmen zu beschreiben, widmet sich mit seinem neuen Programm der Unberechenbarkeit des Lebens und den damit verbundenen Vorteilen. Selbstverständlich darf da wissenschaftlicher Input, wie zum Serendipitätsprinzip, nicht fehlen.

Auch wenn für mich sicherlich nicht jeder Gag ein Schenkelklopfer war – einige Passagen hätten meines Erachtens besser weggelassen werden können-, habe ich mich gut unterhalten gefühlt und den Live-Mitschnitt genossen. Es ist auch schön, die Reaktionen des Publikums zu hören und Vince Eberts Art vorzulesen ist abwechslungsreich, sodass es nicht langweilig wird, zuzuhören.

So kann ich „Unberechenbar – Warum das Leben zu komplex ist, um es perfekt zu planen“ weiterempfehlen; die 2h 20 guter Unterhaltung vergehen wie im Flug.

Ich vergebe 4 Sterne

4-Sterne