🍸🎇 🎉 🎆 🎊 🎈 Guten Rutsch!!! 🎈 🎊 🎆 🎉 🎇🍸

🍸🎇 🎉 🎆 🎊 🎈 Ich wünsche euch einen guten Rutsch und alles, alles Gute für 2015 !!! 🎈 🎊 🎆 🎉 🎇🍸

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Feiert schön und kommt gut ins neue Jahr!  🎇

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Habt ihr schon Vorsätze für 2015? Wenn ja, welche?

Ich habe mir vorgenommen, im Januar Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge auszuprobieren.

Ich bin schon sehr gespannt, in wie weit ich eine Veränderung spüren werde und was sich alles verbessern wird- und natürlich, ob es leicht wird durchzuhalten. :o)

Ich werde hier auch darüber berichten!

 

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Alles, alles Gute und auf ein erfolgreiches neues Jahr! 😉

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📖 Rezension zu: „Gebete für die Vermissten“ von Jennifer Clement

Gebete für die Vermissten

Bewegendes und packendes Buch, dessen Thema häufiger in der Öffentlichkeit besprochen werden sollte!

Ladydi lebt in einem mexikanischen Bergdorf, in dem Mädchen immer wieder in Erdlöchern verschwinden müssen und es, wie sich Ladydis Mutter ausdrückt, das Beste ist, wenn man ein hässliches Mädchen ist. Ein Ort, an dem man seine Töchter als Jungen verkleidet. Denn schöne Mädchen werden zu erst geholt. Von den Männern in den schwarzen Geländewagen. Von Drogen- und Menschenhändlern.
Ladydi malt sich ihre Zähne schwarz an, hat immer kurz geschnittene Haare, sieht kein bisschen weiblich aus und darf niemals einfach vor die Tür gehen, um zum Beispiel zu spielen. Das wäre nämlich viel zu gefährlich, denn jederzeit könnten die Männer auftauchen und sie holen.
Dort zählt das Leben einer Frau oder eines Mädchens kaum etwas.
In dem Dorf gibt es keine Männer mehr. Sie sind ausgewandert, auf der Suche nach Arbeit und schließlich ganz weggeblieben- oder sie sind einfach tot.
Doch träumt Ladydi von einer besseren Zukunft: Sie möchte nicht ewig bei ihrer alkoholabhängigen Mutter bleiben, möchte sich nicht verstecken müssen, sondern Liebe, Freundschaft, Freiheit und Wohlstand kennen lernen.
Und dann bietet sich ihr eine einmalige Chance, die ihr ganzes Leben verändern soll: Sie darf in Acapulco als Hausmädchen bei einer sehr reichen Familie arbeiten. Doch Mike, der auch aus ihrem Dorf stammt, verwickelt sie in einen Drogendeal. Ohne dass Ladydi etwas davon geahnt hätte. Doch kann sie sich nicht wehren, sie nimmt das Päckchen Heroin an sich.
Und schon bald wird Ladydi noch größere Probleme bekommen und um ihre Freiheit und ihr Überleben kämpfen müssen.

Die Autorin des Buches, Jennifer Clement, wuchs in Mexiko-Stadt auf. Für das Buch recherchierte sie über zehn Jahre lang und führte hunderte Interviews mit vom Drogenkrieg betroffenen Mädchen und Frauen vor Ort.

Dem Buch lag auch noch ein Heft bei, in dem wichtige und vor allem schockierende und alarmierende Fakten und Schicksale errläutert und beschrieben werden.
So erfährt man beim Lesen des Heftes zum Beispiel, dass laut Regierungsstatistiken die Zahl der Entführungen in Mexiko im letzten Jahr um 31% stieg. Diese Erhebungen erfassen aber lediglich die Fälle von Entführungen mit anschließender Lösegelderpressung.
Ausschnitte aus Interviews verdeutlichen eindrucksvoll, dass dort eine Frau zu keinem Mann „Nein“ sagen darf.
Und der Polizei traue man nicht, da diese vielfach in die lokalen Mafiastrukturen verstrickt sei.
Die Fälle von Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft und Sexhandel nähmen im alarmierendem Maße zu.
Außerdem habe der Kampf gegen die Drogenkartelle in den letzten sechs Jahren an die 70.000 Menschen das Leben gekostet.
Darüber hinaus schätzen Regierungsorganisationen die Zahl der Entführungen im Jahr 2012 auf 105.682, es gäbe eine Dunkelziffer von 99%. Nur 1.446 Entführungen wurden im Jahre 2013 zur Anzeige gebracht.

Beim Lesen des Buches merkt man, wie intensiv sich die Autorin mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Man erhält sehr tiefe Einblicke in das Leben der Frauen Mexikos und liest über mehrere Schicksale. Das Buch ist sehr packend geschrieben, ich hatte es nach wenigen Stunden durchgelesen. Während des Lesens ist man immer erleichterter darüber, dass man an einem sicheren Ort lebt, sich nicht verstecken muss und seinen eigenen Willen haben darf, und vor allem, dass man als Mensch angesehen wird und nicht als ein Gegenstand, wie etwas dass man sich einfach nehmen darf, behandelt wird.
Die verschiedenen Schicksale der Personen, auf die Ladydi trifft, und auch ihr eigenes, sind sehr berührend und fein ausgearbeitet, sodass die Charaktere sehr real wirken und man sie sich sehr gut vorstellen kann.
Auch die Thematik des Buches finde ich ausgesprochen wichtig und meiner Meinung nach sollte sie viel häufiger in der Öffentlichkeit behandelt werden.

Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen, da es zum einen sehr gut geschrieben ist, den Leser also keineswegs mit Trockenheit langweilt, und zum anderen wegen des wichtigen Themas über das man sich informiert haben sollte.

5/5 Sterne

5-Sterne

Vielen lieben Dank an den Suhrkamp-Verlag, der mir dieses Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr gefreut, dieses berührende Buch lesen zu dürfen!

Hier geht es zur Internetseite des Suhrkamp-Verlages -> klick   schaut doch mal vorbei!

📖 Rezension zu: „Niemand liebt November“ von Antonia Michaelis

Niemand liebt November

Berührend, brutal, bezaubernd- Über die haarfeinen Risse in der Wirklichkeit!

Seit die nun 17jährige November Lark sechs Jahre alt ist, vermisst sie ihre Eltern. Sie kann sich kaum noch an den Tag, ihren Geburtstag nämlich, erinnern, an dem sie verschwanden. Damals stellte sich das kleine Mädchen zwei entscheidende Fragen:
Erstens: Ist es sinnvoll, weiterzuleben?
Zweitens: Ist es sinnvoll, alleine Geburtstag zu feiern?
Daraufhin entschloss sie sich, ihre Eltern zu suchen- egal wie lange es dauern würde und egal wie weit sie dafür reisen müsste.
Das einzige, das sie aus dem Haus mitnahm, war die Katze, welche ihr ein treuer Begleiter werden sollte.
Doch wird November, die von allen einfach Amber genannt wird, schnell in ein Heim gesteckt und wandert dann von einer Pflegefamilie zur anderen, bis sie mit 17 Jahren aus einer betreuten WG abhauen kann.
Grund dafür: Seit langem scheint sie ihren Eltern das erste Mal auf der Spur zu sein. Denn sie gelangt in eine ihr fremde Großstadt, in der es eine Kneipe gibt, die mit dem Schicksal ihrer Eltern verstrickt zu sein scheint.
Die Kneipe gehört einem Mann, der laut seiner Tätowierung Katja heißt. Er ist bereit Amber zu helfen; gibt ihr einen Job, was dem nachts in Hausfluren schlafenden Mädchen, eine große Hilfe ist.
Doch plötzlich beginnt sie ihn zu sehen.. Den Jungen im rot-gelben Zelt.. Den Jungen, den sie vor vielen Jahren schon einmal gesehen hat… Den Jungen, der immer liest.. Den Jungen, der, soblad sie ihm näher kommt, verschwindet… Doch wovor hat er Angst?
Und wer schreibt Amber diese kranken Drohbriefe? Ist der jenige wirklich in ihrer Nähe? Und wird er seine brutalen Ankündigungen wahrmachen?
Und warum sind ihre Eltern auf so rätselhafte Weise verschwunden? … Leben sie noch?
Und kann Amber all diese Fragen noch rechtzeitig beantworten, bevor ihr Schatten sie einholt..??
Außerdem sehnt sich Amber nach etwas Liebe und Wärme, sie möchte nicht mehr alleine sein, möchte anderen gefallen- und sich selber auch. Und so entwickelt sie eine Art Maske: Lucy. Lucy ist das absolute Gegenteil von November: Offen, freundlich, hübsch und mit einer Ausstrahlung und einem Lächeln, dem kaum ein Mann widerstehen kann.. Doch auch diese Fassade birgt ihre Gefahren..

Nachdem ich Antonia Michaelis‘ wunderbaren „Der Märchenerzähler“ gelesen habe, waren meine Erwartungen an dieses Buch sehr hoch. Obwohl Antonia Michaelis behauptet hat, dieses Buch sei nicht annähernd so temporeich und spannend, sondern viel eher langweiliger als besagtes Buch, war ich fest vom Gegenteil überzeugt.
Der Schreibstil in „Niemand liebt November“ ist genauso poetisch und packend wie schon in dem Märchenerzähler. Außerdem wird jedes Kapitel von einem Gedicht, welches die Protagonistin geschrieben haben soll, eingeleitet. Es fiel mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen, da ich immer erfahren wollte, wie es weiter geht. Denn nach einer Weile hat man genauso große Angst, den Eltern könnte etwas sehr Schlimmes zugestoßen sein, wie November.
Die Charaktere in dem Buch sind sehr lebendig und vielschichtig gezeichnet. So merkt man zum Beispiel an Ambers Verhalten und Gedanken, dass sie sehr darunter leidet, dass ihre Eltern auf so mysteriöse Weise verschwunden sind. Und auch Katja überrascht einen immer wieder aufs Neue und man schließt ihn schnell ins Herz.
Darüber hinaus ist die Geschichte sehr temporeich und spannend, auch wenn es manchmal nicht so läuft, wie man es sich für die Personen gerne gewünscht hätte- aber das ist ja nicht weiter schlimm.
Das Buch bietet dem Leser einen Blick über den eigenen Tellerrand und verwirrt ihn zu Beginn so, dass er selbst nicht weiß, was er glauben soll und mindestens so paranoid wird, wie Amber selbst.
Die Lösung des Buches hat mir auch sehr gut gefallen, da die Geschichte logisch und in sich schlüssig ist.
Wie auch schon im Märchenerzähler ist das Ende überwältigend und kaum zu fassen (aber trotzdem logisch und nachvollziehbar).
Allerdings ist das Buch vielleicht auch nicht für jeden etwas, da es schon ein paar brutale Szenen gibt, die aber für den Verlauf der Handlung und die Entwicklung der einzelnen Personen von großer Bedeutung sind.
Was ich auch noch sehr gerne erwähnen möchte ist die Gestaltung des Covers. Eigentlich finde ich immer, dass so etwas nicht wirklich in eine Rezension gehört, da es nicht wirklich von Belang ist, ob einen nun die Farbwahl angesprochen hat oder nicht, aber hier ist ein so geniales Detail versteckt, dass ich es trotzdem gerne nennen möchte:
Auf dem Cover sieht man nämlich ganz eindeutig das rot-gelbe Zelt. Nimmt man jedoch den Schutzumschlag ab, bemerkt man, dass das Zelt verschwunden ist. Genauso wie im Buch, wo es zu Beginn immer wieder von der Bildfläche verschwindet, nachdem man ihm zu nahe gekommen ist.

Ich bin begeistert von dem Buch und kann es wirklich weiter empfehlen: Es ist spannend, temporeich, rätselhaft, verwirrend, bezaubernd, poetisch geschrieben und regt zum Nachdenken an- top!

5/5 Sterne

5-Sterne

🍪 🍪 Knopfkekse 🍪 🍪

Zutaten:

  • 150g Margarine
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 300g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 80g Kakaopulver
  • Strohalm
  • verschieden große Gläser

So geht’s:

1. Margarine und Zucker mit elektrischem Handrührgerät zu einer glatten Masse aufschlagen. Ei unterrühren. Mehl und 1 Prise Salz mischen, dazugeben und verquirlen.

2. Teig in mehrere Teile teilen, in einen das Kakaopulver geben, sonst zum Beispiel Lebensmittelfarbe hinzugeben.

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3. Den Teig mit den Händen durchkneten und zur Kugel formen.

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4. Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen, dabei darauf achten, dass auch die Teigrolle immer gut bemehlt ist. Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Mit einem Glas Kreise ausstechen.

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5. Dann mit einem etwas kleineren Glas einen zweiten Kreis ein-, aber nicht durchdrücken. Anschließend mit einem Strohhalm die charakteristischen Knopflöcher ausstechen.

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Genauso auch mit dem restlichen Teig verfahren.

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6. Die Knopfkekse nun auf ein mit Backpapier belegtem Backblechen im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie ganz leicht gebräunt sind. Die Kekse dann vom Backpapier lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, damit sie nicht pappig werden.

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Fertig!

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🍪 🍪 Viel Spaß beim Nachmachen!! 🍪 🍪

☃ ❆❄ Kokosmakronen ❄❆ ☃

Zutaten:

  • 4 Eiweiß
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 280g Kokosraspeln
  • 70g Quark
  • 5 Tropfen Bittermandelöl
  • Oblaten
  • nach Geschmack Kuvertüre

So geht’s:

1. Eiweiß steif schlagen und Zucker und Vanillezucker unter weiterem Schlagen hinzugeben, bis eine feste und einheitliche Masse entstanden ist.

2. Nun Quark, Kokosraspeln und das Bittermandelöl vorsichtig unterheben.

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3. Oblaten auf das Backblech legen. Dann entweder mit einem extra Makronenformer, oder alternativ mit zwei Löffeln, die Kokosmasse auf die Oblaten geben.

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4. Die Makronen bei 175°C Umluft ca. 10 – 15 Minuten backen. DSCI1340 DSCI1343

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5. Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen, dann einzelne Makronen in die flüssige Kuvertüre halten.

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Nun nur noch abkühlen lassen! 😉 Durch den Quark sind die Kokosmakronen total saftig!

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☃ ❆❄ Viel Spaß beim Nachmachen!! ❄❆ ☃

 

 

📖 Rezension zu: „Ein feiner dunkler Riss“ von Joe R. Lansdale

Ein feiner dunkler Riss

Unaufgeklärter, 13 jähriger Stan wird zum Detektiv!

Stan ist für seine 13 Jahre noch sehr kindlich: Bis vor Kurzem glaubte er noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.. Als ihm seine Freunde und seine Mutter darüber dann die Wahrheit erzählen ist es für ihn ein großer Schock. An die Zahnfee hatte er selbst nicht so überzeugt geglaubt- aber dass es den Weihnachtsmann nicht geben soll…..
In der Stadt Dewmont, in der er lebt, hingt alles hinterher: Die Menschen benehmen sich nicht, als wären gerade die 60er, sondern eher die 30er, höchstens die 40er. In Dewmont hat Stan einen Freund: Richard Chapman. Dieser Junge ist stark, zwar nicht besonders intelligent und hygienisch, aber Stan bewundert ihn. Richard würde schließlich auch einen erastklassigen Tarzan Nr. 2 abgeben!
Und so erzählt Stan davon, wie unaufgeklärt er doch war und wie er mit der Entdeckung, die er mit seiner großen Schwester Callie gemacht hat, sein größtes und gefährlichstes Abenteuer beginnt… Es beginnt in einem alten, halb abgebrannten Haus, wo er ein Kästchen mit Liebesbriefen findet… Und schon bald geht es nicht nur um eine längst vergangene Liebesgeschichte, sondern um einen Doppelmord und viele Verdächtige, die immernoch gefährlich werden können…

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da zum einen der Schreibstil sehr angenehm ist und man sich zu anderen sehr gut in das Geschehen hineinversetzen kann. Die Charaktee sind sehr lebendig und vielschichtig beschrieben und oftmals verbirgt sich hinter ihnen viel  mehr, als man gedacht hätte. Interessant ist es auch zu sehen, wie Farbige zu dieser Zeit behandelt und von den weißen Anwohnern angesehen wurden. Darüber hinaus lernt man einige weise Gedanken kennen, über die man wirklich eine Weile nachdenken muss- und was natürlich ganz wichtig ist:
Das Buch ist packend, spannend und überraschend!!!

5/5 Sterne

5-Sterne

📖 Rezension zu: „Die Monogramm-Morde“ von Sophie Hannah

Sophie Hannah: Die Monogramm-Morde. Ein neuer Fall für Hercule Poirot

Ein neuer kniffliger Fall für den belgischen Detektiv mit den best-funktionierenden grauen Zellen!

Hercule Poirot ist wohl einer der berühmtesten Privatdetektive, den die Welt je gesehen hat. 1975 erschien jedoch nach 33 Romanen mit „Vorhang“ Agatha Christies letzter Kriminalroman über den belgischen Detektiv. Und nun ist er zurück: Sophie Hannah beschreibt in „Die Monogramm-Morde“ einen neuen Fall Hercule Poirots. Das Buch ist zeitgleich in 50 verschiedenen Ländern erschienen.

Alles beginnt, als Hercule Poirot im Pleasant’s einen Kaffee trinkt, wie er es immer um diese Zeit zu tun pflegt, und eine Frau in das Café gestürmt kommt. Sie ist verstört und verängstigt, wird anscheinend verfolgt und offenbahrt Poirot, dass ihr jemand das Leben nehmen wolle und würde, und das dies richtig so wäre. Bevor die Dame den belgischen Ermittler wieder alleine lässt sagt sie nur noch: „Niemand darf den Mund öffnen!“.
Zur gleichen Zeit werden in dem Luxus-Hotel namens „Bloxham Hotel“ drei Leichen gefunden. Doch sind sie nicht irgendwie verstorben:
Die drei Toten sind vergiftet worden und wurden hinter verschlossenen Türen in drei verschiedenen Zimmern auf unterschiedlichen Stockwerken aufgebart- alle liegen in der gleichen Position auf dem Boden- und alle haben einen Manschettenknopf im Mund. Einen Manschettenknopf mit den Initialien PIJ.
Da der in dem Fall ermittelnde Inspektor, der die Geschichte aus seiner Perspektive niederschreibt, um das Geschehene zu verarbeiten, von dem Mord vollkommen geschockt ist und nicht in der Lage zu sein scheint, diesen alleine aufzuklären, beschließt der neugierige Poirot ihm mit seinen grauen Zellen unterstützend zur Seite zu stehen, den Fall zu lösen, und Inspector Edward Catchpool wie ein Lehrer beizubringen, richtig zu denken.
Und bald schon beginnt der stets gut angezogene Belgier mit dem sorgfältig gezwirbeltem Oberlippenbart zu ermitteln- und lässt dabei kein Detail aus! Denn die Motive für die Morde liegen schon viele Jahre zurück. Und außerdem muss der höfliche Poirot der jungen Dame aus dem „Pleasant’s“, Jennie, unbedingt helfen, damit sie nicht auch Opfer eines Mörders wird!

Viele falsche Fährten und in Betracht zu ziehende Möglichkeiten führen den Leser in die Irre, sodass man nicht mehr weiß, was man glauben soll- was wahr und was falsch ist. Auch dass es ständig neue Verdächtige gibt und keiner so ganz die Wahrheit zu sagen scheint- oder etwa doch?- macht es dem Leser nicht einfacher den Fall noch vor Poirot zu lösen.
Poirot, der sehr genau jedes einzelne Wort untersucht, jedoch, lässt sich nicht allzu lange täuschen, ganz im Gegensatz zu Catchpool, der immer mehr den Durchblick verliert und nur noch möchte, dass Poirot ihm bald erklärt, wie alles von Statten ging.

Der Fall ist wirklich gut konstruiert und für einige Überraschungen gut, jedoch braucht man für einige Szenen auch eine gewisse Ausdauer, um zum Beispiel den längeren Dialogen folgen zu können. Das Buch ist voller Wendungen, sodass man sich beinahe wie der arme Catchpool fühlt: Zunehmend ohne Durchblick. Doch hilft einem der kauzige Poirot immer wieder auf die Sprünge, aber wird einem alles erzählt?

Sophie Hannah lässt den ordnungsliebenden Belgier wieder aufleben und man freut sich über seine Denk- und Vorgehensweise lesen zu können!

4/5 Sterne

4-Sterne

Vielen lieben Dank an den Atlantik-Verlag für dieses Rezensions-Exemplar, ich habe mich wirklich sehr gefreut, das Buch lesen zu dürfen!

Mit einem Klick auf das Atlantik-Verlag-Emblem gelangt ihr direkt zur Verlagsseite- schaut doch mal vorbei!

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📖 Rezension zu: „Sieh mich an“ von Natasha Friend

Sieh mich an - Natasha Friend

Was passiert wenn dir das Wichtigste, dein Aussehen, genommen wird? Oder gibt es wichtigere Dinge??

Die 15jährige Lexi führt ein offenbar perfektes Leben: Sie hat seit langem eine allerbeste Freundin, Taylor, die wie eine Schwester für sie ist, sie ist wunderschön, hat eine perfekte Figur, jeder mag sie und sie hat einen Freund der sie liebt. Doch ihr Leben, in dem viel über Äußerlichkeiten definiert wird, wird schlagartig verändert, als sie in einen Autounfall verwickelt wird.. Sie wacht am nächsten Morgen im Krankenhaus auf und kann sich zunächst nur teilweise an den fatalen Abend erinnern.. Doch die Erinnerung kehrt immer mehr zurück und so muss sie sich damit auseinander setzten, ob man gewissen Personen je verzeihen kann, denn eins steht fest: Ihr Leben ist zu Ende!! : Ihr einst so hübsches Gesicht ist entstellt und sie hat etwas gesehen, was ihre ganze Welt, von einer Sekunde auf die andere, ohne irgendeine Vorwahrnung, für immer zerstört hat.. Ihre allerbeste Frundin hat mit Lexis Freund rumgemacht.. Wie konnte sie nur?? Das kann Lexi ihr niemals verzeihen!! Und ihrem Freund auch nicht!! Hat er sie gar nicht geliebt??
Nur deshalb, das ist klar, ist Lexi in den Wagen eingestiegen, und nur deshalb passierte der Unfall.. Und nur deshalb ist ihr ganzes Leben zerstört! Nur wegen Tay.. Oder etwa doch nicht?!
Eins steht jedenfalls fest: Sie muss ihr ganzes Leben umgestalten. Sie muss anders werden. Sie muss mit ihrem Gesicht leben können. Doch das ist so schwer… Kann Theo ihr vielleicht dabei helfen, ein „besserer“ Mensch zu werden??

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da man einen guten Einblick bekommt, in ein Leben, indem alles perfekt gewesen zu sein scheint und in dem nun alles anders wird.. Man selbst fragt sich beim Lesen oft, wie man selbst reagiert hätte: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man denkt, das Leben sei vorbei. Aber oftmals konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was Lexi bewegte Dinge zu tun oder zu sagen… Spannend ist aber auch ihr innerer Konflikt. Zum einen ist (oder war) Tay ihre beste Freundin und zum aderen hat sie ihr das alles angetan! Und wie soll sie sich verhalten- wie soll sie mit der Situation umgehen, wenn sie alle nur schief anschauen? Wem soll sie vergeben und wem nicht? Ein Feuerwerk aus wichtigen Fragen! In diesem Buch werden nach und nach die unterschiedlichsten Sichten auf das Aussehen enthüllt: Von der Mutter bei der sich alles um Schönheit zu drehen scheint, von der Schwester, die mit Mode und Jungen nichts am Hut hat, von Lexis Freunden- die gar keine echten Freunde sind. Doch man merkt das in dem Buch viele Veränderungen passieren, vor Allem mit den verschiedenen Charakteren, denn sie sind oftmals anders, als Lexi, aus deren Sicht das Buch geschrieben wurde, sie wahrnimmt. Und somit sind sie des öfteren für eine Überraschung bereit. Besonders gut hat mir ja Lexis Schwester Ruth gefallen, bei der ich nicht verstehen konnte, warum Lexi und sie ein so schwieriges Verhältnis zu einander haben..
Tolle Charaktere, spannendes Thema und ein packender Schreibstil! Sehr empfehlenswert!

4/5 Sterne

4-Sterne

🎅 🎄 🎁 🎁 Auslosung der Weihnachts-Buchverlosung!! 🎁 🎁 🎄 🎅

Hallo!! 🎅 🎅

Bis heute um 17 Uhr hattet ihr die Chance in den Lostopf für meine Weihnachts-Buchverlosung zu springen. Noch mal zur Erinnerung: Der Gewinner darf zwischen den drei Büchern “Der Garten der verlorenen Seelen” von Nadifa Mohamed, “Colours of Africa” von Ellen Alpsten und “Elfengrab” von Ulrike Bliefert wählen.

Und damit ihr nicht so lange hibbeln müsst, habe ich mich jetzt schon ans Auslosen gemacht! 🙂

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Für meine Follower gab es, wie angekündigt, auch ein zweites Los.

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Die Spannung steigt :o)

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Die Lose sind nun gemischt.. :o)

🎅 🎄 Wer jetzt gezogen wird..? 🎄 🎅

🎺  Tataaaaaa!!!  🎺

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Wayland, herzlichen Glückwunsch!!! 👑   👑   👑

Ich habe auch schon eine E-Mail an dich verschickt, bitte maile mir doch deine Adresse, damit ich das Buch ganz schnell losschicken kann! 🙂

 

Vielen lieben Dank an alle fürs Mitmachen- es wird sicherlich bald eine neue Chance geben, Bücher zu gewinnen! Schaut doch immer wieder mal vorbei! 😉

  🎅 🎄 Ich wünsche euch noch allen einen wunderschönen dritten Advent! 🎄 🎅

Eure WarmerSommerregen!

📖 Rezension zu: „Vegan to go“ von Attila Hildmann

Ich bin begeistert!

„Vegan to go“ ist nach „Vegan for Fun“, „Vegan for Fit“ und „Vegan for Youth“ das mittlerweile vierte Vegan-Kochbuch von Attila Hildmann und bietet über 100 tolle Rezepte für veganes Fast Food. Die Rezpte sollen sich laut Klappentext schnell und einfach zubereiten lassen und dabei auch noch günstig sein.
Eine vegane Ernährung solle gesund sein, da man sich frei von Cholesterin und schädlichen Zusatzstoffen ernähre, sodass man zum Beispiel mehr Energie, bessere Blutwerte, bessere Haut, eine bessere Versorgung mit Vitaminen und auch eine bessere Verdauung habe.
Ob sich vegane Ernährung wirklich so gut auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt, kann ich leider nicht beurteilen, da ich selber kein Veganer bin.
Zu Beginn des Buches werden ersteinmal grundlegende Informationen zur veganen Ernährung gegeben, zum Beispiel wie man bestimmte tierische Produkte ersetzen kann. Es wird außerdem beschrieben, dass es viele Möglichkeiten gibt, sich trotz einer veganen Ernährung abwechslungsreich zu ernähren und auf keine wichtigen Nährstoffe wirklich verzichten zu müssen, da es unzählige Gemüse- und Obstsorten, kohlenhydratreiche Produkte wie Amaranth oder Dinkel und Hirse, eiweißhaltige Produkte wie Linsen und Bohnen, sowie zahlreiche Nusssorten gibt.
Im Anschluss gibt es eine Auflistung mit Dingen, auf die die vegane Ernährung positive Auswirkungen haben soll. Diese Aspekte werden dann einzeln noch einmal genauer erläutert und es wird beschrieben, wieso ein veganes Essverhalten gut für die Umwelt sei und gegen Massentierhaltung helfen solle.
Danach gibt es eine Liste mit wichtigen Küchenutensilien, deren Verwendung anschaulich erklärt wird und einige Tipps, wie man in der Küche am leichtesten Zeit sparen kann. Nun gibt es Hilfestellungen, wie man als Veganer auch unterwegs seinem Ernährungsstil treu bleiben kann, ohne in Stress zu geraten. Zu guter Letzt werden noch 10 Grundregeln genannt, die man beachten soll, um langanhaltend an der veganen Ernährung Spaß zu haben.

Dann geht es auch schon mit den Rezepten los. Diese sind gegliedert in 7 Kategorien: New Beginning, Daily Delights, Snack Attack, Sandwich Superstars, Salad Power, Fabolous Drinks und Sweet Sensations.
Die Rezepte sind wirklich alle schnell nachzumachen und gehen leicht von der Hand. Zu jedem Gericht gibt es ein ansprechendes Foto, dass einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Darüber hinaus steht bei jedem Rezept eine Anmerkung. Diese kann ein Tipp sein oder Informationen zu einer oder mehr Zutaten beinhalten. Die Rezepte sind abwechslungsreich und vielseitig, sodass sie einem nicht langweilig oder eintönig erscheinen. Besonders gut geschmeckt haben mir die „Frühlingsrollen mit Crunch-Gemüse und Sweet-Chili-Sauce“, die „Zucchinipuffer mit Curry-Joghurt-Dip“, die „Sommerrollen mit Glasnudel-Gemüse-Füllung, Sweet-Chili-Sauce und Erdnusssauce“, sowie die „To-Go-Brötchen mit italienischer Hackfüllung“ und das „berühmte“ vegane Mett, die „Kartoffel-Sesam-Bällchen mit Avocado-Orangen-Dip“ (!!) und die „Caramel Riders“!
Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei- egal ob süß oder herzhaft!

Alles in allem bin ich von „Vegan to go“ wirklich begeistert, da es schnelle und leichtzuzubereitende Rezepte für unterwegs bietet und den Leser auch noch mit Informationen rund um die vegane Ernährung und die verwendeten Zutaten versorgt!

5/5 Sterne

5-Sterne

📖 Rezension zu: „Peace Food – Vegano Italiano“ von Ruediger Dahlke

Peace Food - Vegano Italiano

Italien vegan!

Vegano Italiano stammt aus Ruediger Dalkes Peace Food Buchreihe. Er versteht unter diesem Begriff, dass man keine tierischen Produkte zu sich nimmt, um keinen Tieren zu schaden, zumalen man durch eine rein pflanzliche Ernährung eine höhere Immunität gegen weit verbreitete Krankheiten entwickele und zu guter Letzt bei der Genesung der Erde mithelfe.
Wenn man über italienische Küche nachdenkt, kommen einem unweigerlich Antipasti, Bruschetta und Pasta in den Kopf- allgemein leckere und leichte mediterrane Rezepte. Ich war sehr gespannt auf die veganen Rezepte in diesem Buch, die ein Team aus Köchen (und nicht Herr Dahlke selbst) zusammengestellt haben.
Die drei Köchinnen und der eine Koch haben wirklich tolle 90 vegane Rezepte zusammengetragen!
Doch zu Beginn gibt es ein 31 seitiges Vorwort Ruediger Dahlkes, das mich ehrlich gesagt überhaupt nicht begeistern konnte. Hier schreibt er nämlich, wie er den Vegan-Trend entdeckt und alleine verbreitet habe und wie viele Menschen sich an ihm ein Beispiel genommen hätten.. Dieses Vorwort hat mich wirklich genervt und ich empfand das viele Selbstlob als extrem störend.. Und 31 Seiten Vorwort habe ich wirklich noch nie erlebt! Außerdem lobt er die kultivierte italienische Küche im Vergleich zu der einfachen und unspektakulären deutschen Art zu Essen, die keineswegs irgendetwas mit Kultur zu tun habe.
Ich habe ernstahft darüber nachgedacht wegen dieses Vorwortes einen weiteren Stern abzuziehen, habe mich aber doch noch dagegen entschieden. Jedem der dieses Buch liest kann ich nur empfehlen direkt auf Seite 32 zu starten, denn da beginnen die Vorspeisen, die Antipasti.
Hier findet man Rezepte zu Bruschetta, Dinkel-Leinsamen-Crackern, verschiedenen Brotaufstrichen, Salaten, Gemüsepäckchen oder meinem Favoriten: Den Kichererbsen-Zucchini-Karotten-Küchlein.
Das nächste Kapitel widmet sich dem ersten Gang, auf italienisch Primi Piatti: Ob Suppen oder Nudel- und Reisgerichte ist fast alles dabei.
Der zweite Gang und die Beilagen (Secondi Piatti & Contorni) bestehen aus Gemüsesuppen und anderen Gemüsegerichten zum Sattessen.
Die Seitan- und Tofurezepte hingegen konnten mich nicht so ganz überzeugen, da ich der Auffassung bin, dass der Anbau von Soja der Welt definitiv nicht „beim Genesen hilft“.
Zu guter Letzt folgt ein Kapitel namens „Dolci“ zu Desserts und Gebäck. Von Muffins über karamellisierte Früchte bis hin zu Pancakes ist alles dabei.

Die Rezepte gefallen mir gut, jedoch sind die <3- Tipps ein starker Kritikpunkt für mich.. Ich zitiere einfach einen oft (!!!!) in diesem Buch vorkommen Herzchen-Tipp:
„<3 TIPP: Die Volumenmenge messen Sie ganz einfach so:
Das abgewogene Getreide in eine Tasse oder einen Becher füllen und mit einem Filzstift in der Tasse markieren, wie hoch das Getreide in der Tasse steht. Getreide in einen Topf füllen und die Tasse zweimal bis zur Markierung mit Wasser füllen. Das Wasser zum Getreide in den Topf füllen“
Diesen Tipp, der wirklich oft wiederholt wird, kenne ich sogar noch aus Kindergartenzeiten…

Alles in allem lassen sich, wenn man ersteinmal an dem sehr langen Vorwort vorbeigekommen ist, viele schöne Rezepte finden. Sie sind gut verständlich erklärt und gehen recht leicht von der Hand, wobei auch einige kniffligere Rezepte dabei sind.

knappe 4/5 Sterne

4-Sterne

📖 Rezension zu: „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ von Rachel Joyce

Berührende Geschichte und ein wunderschöner Schreibstil!

Bei „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ von Rachel Joyce handelt es sich um die Fortsetzung von „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“. Wie auch schon im ersten Buch läuft Harold durch ganz England, um die im Sterben liegende Queenie zu sehen. Doch hat sich dieses mal die Perspektive geändert: Man erfährt nun alles aus der Sicht Queenies, die Harold noch ein wichtiges Geständnis zu machen hat.
Nur weiß sie nicht, wie sie auf ihn warten soll, schließlich ist sie an Krebs erkrankt und hat keinen Einfluss darauf, ob sie noch durchhält oder nicht.
Je näher Harold Fry Queenie kommt, desto begeisterter werden auch die anderen Bewohner des Hospiz, in dem Queenie ihre letzten Tage verbringt.
Queenie hatte Harold einen Brief geschrieben, in dem sie erklärte, dass sie sterben wird. Und nun schreibt sie erneut: Einen langen Liebesbrief an Harold Fry, in dem sie ihm noch ein großes Geheimnis anvertrauen möchte, um auch ihr Gewissen zu erleichtern.

Es hieß, man könne dieses Buch auch lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Ich hatte ihn nicht gelesen und denke, dass es hilfreich gewesen wäre, ihn gelesen zu haben. Denn so bleiben doch einige Fragen zu der Beziehung zwischen Harold und Queenie und so vielen anderen Themen, unbeantwortet.
Der Schreibstil konnte mich wirklich überzeugen: Mit einer Leichtigkeit erzählt Queenie aus ihrem Leben, beschreibt ihren Garten am Meer, Begegnungen mit Menschen und ihre Gefühle für Harold.
Besonders die Szenen im Hospiz haben mir sehr gefallen, da die verschiedenen Menschen, die alle ihren baldigen Tod zu befürchten haben, unterschiedlich auf Harold und seine Reise reagieren, jedoch immer mehr Begeisterung zeigen.
Allerdings bleiben auch einige Fragen auf, zum Beispiel warum Harold Fry gerade durch England läuft. Leider kann ich nicht sagen, ob diese Frage im ersten Teil beantwortet wird.
Sehr gut hat mir auch die Thematik des Buches gefallen: Dass eine bald sterbende Frau ihrer großen Liebe endlich ihre Gefühle gesteht.
Das Ende hingegen konnte mich nicht überzeugen, da es mir unlogisch erscheint und unverständlich ist.

Ich denke, dass es durchaus von Vorteil ist, wenn man den ersten Teil gelesen hat, um die Handlungen und Ereignisse zu verstehen. Aber man kann sich auch wenn man dieses Buch zu erst liest vom Schreibstil verzaubern lassen!

4/5 Sterne

4-Sterne