📖 Rezension zu: „Die Monogramm-Morde“ von Sophie Hannah

Sophie Hannah: Die Monogramm-Morde. Ein neuer Fall für Hercule Poirot

Ein neuer kniffliger Fall für den belgischen Detektiv mit den best-funktionierenden grauen Zellen!

Hercule Poirot ist wohl einer der berühmtesten Privatdetektive, den die Welt je gesehen hat. 1975 erschien jedoch nach 33 Romanen mit „Vorhang“ Agatha Christies letzter Kriminalroman über den belgischen Detektiv. Und nun ist er zurück: Sophie Hannah beschreibt in „Die Monogramm-Morde“ einen neuen Fall Hercule Poirots. Das Buch ist zeitgleich in 50 verschiedenen Ländern erschienen.

Alles beginnt, als Hercule Poirot im Pleasant’s einen Kaffee trinkt, wie er es immer um diese Zeit zu tun pflegt, und eine Frau in das Café gestürmt kommt. Sie ist verstört und verängstigt, wird anscheinend verfolgt und offenbahrt Poirot, dass ihr jemand das Leben nehmen wolle und würde, und das dies richtig so wäre. Bevor die Dame den belgischen Ermittler wieder alleine lässt sagt sie nur noch: „Niemand darf den Mund öffnen!“.
Zur gleichen Zeit werden in dem Luxus-Hotel namens „Bloxham Hotel“ drei Leichen gefunden. Doch sind sie nicht irgendwie verstorben:
Die drei Toten sind vergiftet worden und wurden hinter verschlossenen Türen in drei verschiedenen Zimmern auf unterschiedlichen Stockwerken aufgebart- alle liegen in der gleichen Position auf dem Boden- und alle haben einen Manschettenknopf im Mund. Einen Manschettenknopf mit den Initialien PIJ.
Da der in dem Fall ermittelnde Inspektor, der die Geschichte aus seiner Perspektive niederschreibt, um das Geschehene zu verarbeiten, von dem Mord vollkommen geschockt ist und nicht in der Lage zu sein scheint, diesen alleine aufzuklären, beschließt der neugierige Poirot ihm mit seinen grauen Zellen unterstützend zur Seite zu stehen, den Fall zu lösen, und Inspector Edward Catchpool wie ein Lehrer beizubringen, richtig zu denken.
Und bald schon beginnt der stets gut angezogene Belgier mit dem sorgfältig gezwirbeltem Oberlippenbart zu ermitteln- und lässt dabei kein Detail aus! Denn die Motive für die Morde liegen schon viele Jahre zurück. Und außerdem muss der höfliche Poirot der jungen Dame aus dem „Pleasant’s“, Jennie, unbedingt helfen, damit sie nicht auch Opfer eines Mörders wird!

Viele falsche Fährten und in Betracht zu ziehende Möglichkeiten führen den Leser in die Irre, sodass man nicht mehr weiß, was man glauben soll- was wahr und was falsch ist. Auch dass es ständig neue Verdächtige gibt und keiner so ganz die Wahrheit zu sagen scheint- oder etwa doch?- macht es dem Leser nicht einfacher den Fall noch vor Poirot zu lösen.
Poirot, der sehr genau jedes einzelne Wort untersucht, jedoch, lässt sich nicht allzu lange täuschen, ganz im Gegensatz zu Catchpool, der immer mehr den Durchblick verliert und nur noch möchte, dass Poirot ihm bald erklärt, wie alles von Statten ging.

Der Fall ist wirklich gut konstruiert und für einige Überraschungen gut, jedoch braucht man für einige Szenen auch eine gewisse Ausdauer, um zum Beispiel den längeren Dialogen folgen zu können. Das Buch ist voller Wendungen, sodass man sich beinahe wie der arme Catchpool fühlt: Zunehmend ohne Durchblick. Doch hilft einem der kauzige Poirot immer wieder auf die Sprünge, aber wird einem alles erzählt?

Sophie Hannah lässt den ordnungsliebenden Belgier wieder aufleben und man freut sich über seine Denk- und Vorgehensweise lesen zu können!

4/5 Sterne

4-Sterne

Vielen lieben Dank an den Atlantik-Verlag für dieses Rezensions-Exemplar, ich habe mich wirklich sehr gefreut, das Buch lesen zu dürfen!

Mit einem Klick auf das Atlantik-Verlag-Emblem gelangt ihr direkt zur Verlagsseite- schaut doch mal vorbei!

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