📖 Rezension zu: „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ von Rachel Joyce

Berührende Geschichte und ein wunderschöner Schreibstil!

Bei „The Love Song of Miss Queenie Hennessy“ von Rachel Joyce handelt es sich um die Fortsetzung von „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“. Wie auch schon im ersten Buch läuft Harold durch ganz England, um die im Sterben liegende Queenie zu sehen. Doch hat sich dieses mal die Perspektive geändert: Man erfährt nun alles aus der Sicht Queenies, die Harold noch ein wichtiges Geständnis zu machen hat.
Nur weiß sie nicht, wie sie auf ihn warten soll, schließlich ist sie an Krebs erkrankt und hat keinen Einfluss darauf, ob sie noch durchhält oder nicht.
Je näher Harold Fry Queenie kommt, desto begeisterter werden auch die anderen Bewohner des Hospiz, in dem Queenie ihre letzten Tage verbringt.
Queenie hatte Harold einen Brief geschrieben, in dem sie erklärte, dass sie sterben wird. Und nun schreibt sie erneut: Einen langen Liebesbrief an Harold Fry, in dem sie ihm noch ein großes Geheimnis anvertrauen möchte, um auch ihr Gewissen zu erleichtern.

Es hieß, man könne dieses Buch auch lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Ich hatte ihn nicht gelesen und denke, dass es hilfreich gewesen wäre, ihn gelesen zu haben. Denn so bleiben doch einige Fragen zu der Beziehung zwischen Harold und Queenie und so vielen anderen Themen, unbeantwortet.
Der Schreibstil konnte mich wirklich überzeugen: Mit einer Leichtigkeit erzählt Queenie aus ihrem Leben, beschreibt ihren Garten am Meer, Begegnungen mit Menschen und ihre Gefühle für Harold.
Besonders die Szenen im Hospiz haben mir sehr gefallen, da die verschiedenen Menschen, die alle ihren baldigen Tod zu befürchten haben, unterschiedlich auf Harold und seine Reise reagieren, jedoch immer mehr Begeisterung zeigen.
Allerdings bleiben auch einige Fragen auf, zum Beispiel warum Harold Fry gerade durch England läuft. Leider kann ich nicht sagen, ob diese Frage im ersten Teil beantwortet wird.
Sehr gut hat mir auch die Thematik des Buches gefallen: Dass eine bald sterbende Frau ihrer großen Liebe endlich ihre Gefühle gesteht.
Das Ende hingegen konnte mich nicht überzeugen, da es mir unlogisch erscheint und unverständlich ist.

Ich denke, dass es durchaus von Vorteil ist, wenn man den ersten Teil gelesen hat, um die Handlungen und Ereignisse zu verstehen. Aber man kann sich auch wenn man dieses Buch zu erst liest vom Schreibstil verzaubern lassen!

4/5 Sterne

4-Sterne

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