📖 Rezension zu: „Zombie Cupcakes – Lecker bis zum Biss“ von Lily Vanilli

Sehr abwechslungsreich und ausgefallen!

Die Kuchendesignerin Lily Vanilli betreibt in London eine Konditorei. Angefangen hat für sie alles mit einem Wochenmarktstand in Swanfield. Schon bald war, so schreibt sie im Vorwort, ein wahrer Cupcake-Hype ausgebrochen. Doch während die meisten Cupcakes außen zwar sehr schön, jedoch geschmacklich nicht sonderlich überzeugend waren, hatte sich Lily Vanilli, alias Lily Jones, in den Kopf gesetzt, es genau anders herum zu handhaben: Äußerlich grotesk, aber dafür sehr lecker- so sollten ihre Cupcakes sein.
Schon bald experimentierte sie mit Zutaten und gestaltete ihre Werke mit Würmern oder Käfern. In ihrem Buch “Zombie Cupcakes- Lecker bis zum letzten Biss!” stellt sie einige ihrer Rezepte vor und gibt Tipps zum Dekorieren von Cupcakes oder Küchlein und möchte somit auch die Phantasie eines jeden Backbegeisterten anregen.
Von menschlichen Körperteilen, Würmern und Käfern bis hin zu jeder Menge (Un)Toter: Die Cupcakes sehen allesamt gruselig aus.

Das Buch ist so aufgebaut, dass zu erst die einzelnen Dekorationsvorschläge gegeben werden, die alle auf verschiedenen Grundrezepten, die anschließend zu finden sind, aufbauen. Man benötigt dann zum Beispiel einen Satz Red-Velvet-Cupcakes von Seite 58, um diese gruselig gestalten zu können. Daran lässt sich auch erkennen, dass der Fokus in diesem Buch auf dem Dekorieren und Verschönern liegt, darin, den Cupcakes ein außergewöhnliches Aussehen zu verleihen.
Im Anschluss an die Grundrezepte folgt eine Seite mit wichtigen Werkzeugen und Arbeitsmitteln, sowie Erklärungen dazu, wie und wofür man sie verwendet. Zentral sind verschiedene Modellierwerkzeuge. Auch angegeben werden zwei Internetseiten, von denen sich diese Materialien beziehen lassen sollen.
Insgesamt ist das Buch sehr schön und übersichtlich gehalten. Im Stile eines Horror-Comics sind die Rezepte sehr abwechslungsreich gestaltet. Monster, Insekten oder Ähnliches versetzen in Grusel-Stimmung. Aber auch die Fotos der Cupcakes sind sehr ansprechend. Einleitend zu jedem Rezept gibt Lily Vanilli Tipps oder erklärt, wie sie auf die Idee zu dieser Kreation gekommen ist.
Es werden auf 64 Seiten ganz unterschiedliche, gruselige Ideen vorgestellt. Mein einziger Kritikpunkt ist jedoch, dass es wirklich hauptsächlich um das Modellieren geht. Damit meine ich, dass ich es etwas schade finde, dass die Hauptzutaten Marzipanrohmasse und Fondant zu sein scheinen.
Da man jedoch solche Cupcakes nicht jeden Tag backen und essen wird, sondern sich diese besonders zu Halloween anbieten, ist dieser Punkt nicht allzu schlimm.
25 ausgefallene Rezepte wie “Sweeney Todds Überraschung” (S. 20) oder “Marzipankäfer” (S. 39) sind sicherlich auf jeder Halloweenparty der absolute Renner, da sie optisch so unglaublich schön gestaltet sind.

Alles in allem ein sehr ansprechendes Buch mit abwechslungsreichen und ausgefallenen Kreationen! Bei der Bewertung mache ich lediglich wegen des vielen Fondants und der vielen Marzipanrohmasse Abstriche.

Für eine richtig gruselige Halloweenparty sehr zu empfehlen!

4/5 Sterne

4-Sterne

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📖 Rezension zu: „Französisch kochen mit Aurélie“ von Aurélie Bastian

Französisch kochen mit Aurélie

Ein tolles Kochbuch!

“Französisch kochen mit Aurélie” ist das dritte Kochbuch von Aurélie Bastian. Hier stellt sie ihre Lieblingsrezepte aus der französischen Küche, jedoch so abgewandelt, dass man sie Zuhause ganz leicht zubereiten kann, ohne Probleme damit zu haben, dass sich einige Zutaten außerhalb von Frankreich kaum ausfinfindig machen lassen, vor.
Für dieses Kochbuch hat die Autorin viel experimentiert, gekocht, fotografiert und schließlich fünf Kilo zugenommen. Nach einem kurzen Blick ins Buch lässt sich dies schon sehr gut nachvollziehen, da alle Gerichte sehr lecker aussehen und einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Aurélie möchte mit ihrem Buch die französische Küche so vorstellen und nahebringen, dass man sie in Deutschland schnell und einfach zubereiten kann ohne auf den guten Geschmack verzichten zu müssen. Schon im Vorwort entsteht ein sehr sympathisches Bild von der Autorin.

Das Buch ist sehr schön gestaltet: Die Rezepte sind in die Kapitel “Les entrées- Vorspeisen”, “Les petits plats – Kleine Speisen”, “Les volailles- Geflügelgerichte”, “Les viandes rouge – Fleischgerichte”, “Les poissons – Fischgerichte”, “Les légumes – Gemüsegerichte” und “Les desserts – Nachtisch” gegliedert. Im Anschluss daran folgen das Kapitel “Tipps, Tricks und Infos” und das Rezeptregister.
Die Rezepte sind ganz wundervoll. Besonders die Rezepte für “Soupe à l’oignon – Zwiebelsuppe” (S. 27) und “Gourgères aux épinards – Spinatwindbeutel” (S. 23) haben es mir angetan.

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Für fast jedes Rezept werden auch Vorschläge gegeben, wie man die Gerichte etwas abwandeln kann, was mir sehr gefällt. Kleine persönliche Texte leiten jedes Rezept ein, immer wieder werden Tipps gegeben und die angegeben Zeiten, die das Kochen wahrscheinlich in Anspruch nimmt, stimmen tatsächlich mit der von mir benötigten Zeit überein. Gerade die Bemerkungen und schönen Fotos machen dieses Buch sehr persönlich und zu etwas Besonderem.
Sehr gut gefällt mir auch das Kapitel “Tipps, Tricks, Infos”, da dort zum einen Antworten auf Fragen zur französischen Küche gegeben, zum anderen Begriffe erklärt werden und darüber hinaus viele übersichtliche Tabellen Hilfestellungen zu Gar- und Bratzeiten bieten, französische Vokabeln übersetzen oder die Verwendung bestimmter Zutaten verdeutlichen.
Die Fotos sind auch sehr ansprechend, sodass man direkt Lust bekommt, die Rezepte nachzukochen.

Für mich ist “Französisch kochen mit Aurélie” ein sehr schönes Kochbuch, welches ansprechend gestaltet ist und dessen leckere Rezepte leicht nachzukochen sind. Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung für dieses Buch!

5/5 Sterne

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📖 Rezension zu: „Das große Hercule-Poirot-Buch“ von Agatha Christie

15 faszinierende Fälle des Meisterdetektives Poirot!

Der ordnungsliebende Belgier Hercule Poirot löst dank seiner kleinen grauen Zellen die kniffligsten Fälle. Er hat eine ganz besondere Vorgehensweise, einen sehr genauen Blick, mit dem er sich Rätseln annimmt. Mit seinem ganz besonders feinen Gespür verschafft sich der eitle Meisterdetektiv auch durch die kleinsten Hinweise schnell ein Bild von dem, was wirklich geschehen ist.

Anlässlich Agatha Christies 125. Geburtstages am 15. September sind in “Das große Hercule-Poirot-Buch” viele Erzählungen und Novellen zusammengetragen worden. Bei ihnen handelt es sich nicht um die berühmtesten Romane wie den Orient-Express, sondern um liebevoll zusammengestellte Kriminalgeschichten, die einen etwas länger, andere etwas kürzer, sodass man hier vielseitige Erzählungen vorfindet und sich einen guten Eindruck von dem eigen- und scharfsinnigen, aber auch liebenswerten Ermittler und seinen Methoden machen kann.

Poirot sieht sich auf 464 Seiten in 15 Fällen mit Diebstählen, Giftanschlägen, Entführungen und kaltblütigen Morden konfrontiert. Diese stellen ausnahmslos Herausforderungen des Verstandes dar, wie sich Poirot ausdrücken würde. Doch wer, wenn nicht der belgische Privatdetektiv, könnte diese Fälle lösen?

Ich bin von diesem Buch sehr begeistert! Von den allermeisten Fällen hatte ich bisher noch nichts gehört, was sie um ein vielfaches spannender machte. Es bereitet große Freude, den eleganten Herrn mit dem adrett gezwirbelten Schnurrbart, dem falten-und staubfreien Anzug und den spitzen Lackschuhen bei seinen Ermittlungen zu begleiten. Die Erzählungen sind nicht nur spannend, sondern auch humorvoll; bei ihnen handelt es sich um typische Poirot-Fälle. Wenn man sie liest ist es für den Leser nicht weiter verwunderlich, dass Hercule Poirot mit seinen unorthodoxen Methoden und seinem ganz besonderem Charme einer der berühmtesten Privatdetektive ist.

Ich kann diesen Sammelband sehr weiterempfehlen, da er sehr schöne, vielseitige, humorvolle und vor allem spannende Erzählungen umfasst, die das Herz eines jeden Freundes des Meisterdetektives höher schlagen lassen!

„Und trotzdem“, sagte Poirot nachdenklich, „möchte ich diese Erfahrung nicht missen! Ich, der ich zweifellos der klügste Kopf Europas bin, kann es mir schließlich leisten, großmütig zu sein!“ (S. 46)

5/5 Sterne

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Außerdem gibt es anlässlich des 125. Geburtstages der „Queen of Crime“ eine Homepage, auf der es viel zu entdecken gibt -> klick

Schaut doch mal vorbei!

📖 Rezension zu: “Tote Hippe an der Strippe“ von Lotte Minck

Tote Hippe an der Strippe - Minck, Lotte

Ein besonders kniffliger Fall für Hornbrillen-Girl, Minipli-Man, El Schrillo und die anderen!

Erneut tut sich Loretta und ihren Freunden ein besonders brenzliger Fall auf: Zwei neue Mitarbeiter der Sex-Hotline bei der auch Loretta und Doris arbeiten, Jeanette und Belinda, passen dort absolut nicht hin. Das ist schon auf den ersten Blick eindeutig. Schnell sind ihnen die ihrem Aussehen und Benehmen geschuldeten Spitznamen Porno-Gnom und Domina-Hippe sicher. Doris und Loretta wundern sich schon, weswegen ihr Chef Dennis Karger die beiden nicht einfach des vorher so guten und nun so schlechten Betriebsklimas wegen entlässt.
Bald schon erfahren die Freundinnen den Grund hierfür: Dennis wird erpresst. Zu erst sollte er den beiden „professionellen“ Damen, einen Arbeitsplatz geben. Nun wird er gezwungen ihnen seinen Betrieb zu überschreiben. Zweck der Sache soll die Gewinnung vieler Neukunden sein- und diese Methode scheint bestens zu funktionieren.
Als Dennis sich der mit dem Aufklären von Verbrechen erfahrenen Gruppe anvertraut, steht sofort fest, dass sie ihm helfen werden. Denn wie man an Dennis‘ körperlicher und seelischer Verfassung sehen kann, ist er von den in seiner Scheune gelegten Bränden, seinen brutal getöteten Seidenhühnern, davon dass er schon mehrfach zusammengeschlagen worden ist und vor allem von der Entführung seiner Freundin Sandra, sichtlich mitgenommen.
Da muss die töfte Truppe ausm Pott natürlich eingreifen! Es wäre doch gelacht, wenn sie nicht ihren Arbeitsplatz verteidigen und den Verbrechern das Handwerk legen könnten.
Hornbrillen-Girl, Minipli-Man und die anderen sind wieder im Einsatz! Und zwar undercover im Rotlichtmillieu… Allerdings ist dies um einiges gefährlicher als gedacht… Und bald schon geht etwas eindeutig schief.

Bei „Tote Hippe an der Strippe“ handelt es sich um den fünften Fall für Loretta und ihre Freunde. Mittlerweile kennt man die Figuren daher schon sehr gut, sodass sie einem bereits wie alte Freunde vorkommen. Jeder von ihnen hat seinen ganz eigenen Charme und seine ganz spezielle Art, Probleme anzugehen. Die Kombination aus Situationskomik, Wortwitz, Spannung und genialen Einfällen macht Lotte Mincks Bücher zu einem wahren Lesevergnügen.
Dieses Buch ist wunderbar humorvoll, spannend bis zum Schluss und einfach wunderbar geschrieben! Man kann das Buch kaum aus der Hand legen- nur wenn man aufgrund eines Lachanfalls gerade nicht weiterlesen kann.
Wieder einmal eine ganz tolle Ruhrpott-Krimödie um Loretta Luchs! Bitte mehr davon!

5/5 Sterne

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📖 Rezension zu: „asia street food“ von Stefan & Heike Leistner

Buch - asia street food: 70 authentische Rezepte aus Thailand, Laos, Kambodscha, Myanmar und Vietnam

Entführt an die Straßenstände Südostasiens!

Seit 2004 bereisen Heike und Stefan Leistner zwei bis drei Mal im Jahr Südostasien. Besonders die Straßenküchen begeistern sie auf jeder ihrer Reisen. Deswegen kochen sie wenn sie wieder zurückgekehrt sind mit den exotischen und aromatischen Gewürzen.
Um anderen die leckeren Gerichte nahezubringen, starteten sie 2011 eine eigene Website: https://asiastreetfood.com/. Nun haben sie zu diesem Zweck auch ein wunderbares Buch, “asia street food”, veröffentlicht.
Nach Ländern geordnet warten 70 authentische Rezepte aus Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand und Myanmar darauf, nachgekocht zu werden. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es einen Einführungstext, der die Besonderheiten und Charakteristika des jeweiligen Landes und seiner Küche beschreibt. Hierbei erhält man sehr viele interessante Einblicke in das Leben in Südostasien. Auch innerhalb der Kapitel erwarten einen weitere Texte, zum Beispiel zu schwimmenden Wochenmärkten.

Die einzelnen Rezepte werden sehr schön beschrieben, sodass man etwas über das Zusammenspiel bestimmter Gewürze, die Enstehung eines Gerichtes, oder über Unterschiede zu anderen Zutaten oder Rezepten erfährt. Unter den Rezepten gibt es immer wieder Wissenswertes über Zutaten oder noch genauere Informationen zur Geschichte eines Gerichtes, aber auch der Alltag in Südostasien wird beschrieben.
Ganze 500 wunderschöne Fotos versetzen beim Betrachten nach Südostasien oder lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Die gesamte Gestaltung des Buches ist äußerst ansprechend: Schon die Karte zu Beginn, die tollen Fotos und unterschiedlichen Farben für die Länder gefallen mir sehr.
Die Rezepte sind sehr verständlich beschrieben; sie sind abwechslungsreich und lassen sich recht schnell und einfach zubereiten. Dabei sind sie trotzdem sehr abwechslungsreich, sodass sich für jeden Geschmack etwas finden lässt. Besonders gut haben mir die “Garnelen in Karamellsauce mit schwarzem Pfeffer – cha bongkia mriet kmoa” (S.94) und das gefüllte Zitronengras “ua si khai” (S.115) gefallen. Aber auch der “Shan-Tofu – to hpu gyaw” (S.205), aus Kichererbsenmehl, hat mir ausgesprochen gut gefallen!

 

Ich bin von diesem Kochbuch vollkommen begeistert! Ich finde die Zusammenstellung der Rezepte ausgesprochen gut, sie lassen sich leicht zubereiten und schmecken ganz, ganz toll. Dabei vermutet man bei vielen Kombinationen zu erst gar nicht, dass sie harmonieren, doch dann passen sie perfekt zusammen. Bei “asia street food” handelt es sich um ein Kochbuch, bei dem man am liebsten jedes Rezept ausprobieren würde. Darüber hinaus merkt man an den tollen Beschreibungen von Land und Leuten, wie viel Mühe und Herzblut in dieses Buch geflossen sein müssen.

Von mir gibt es für dieses Buch deswegen auch eine ganz klare Empfehlung für alle, die sich kulinarisch gerne nach Südostasien entführen lassen und Neues ausprobieren wollen!

5/5 Sterne

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Der Leserpreis 2015 🏆🏆

Es ist wieder so weit: Zum siebten mal wird der Leserpreis vergeben! Die Resonanz in den vergangenen Jahren war riesig und macht den Leserpreis zum größten von Lesern vergebenen Buchpreis im deutschsprachigen Raum. Hierbei kommt es keineswegs darauf an, ob ein Buch auf den Bestsellerlisten ganz weit oben rangiert oder es sich sonst gut verkaufen lässt. Oder ob eine erlesene Fachjury ein Buch überzeugend findet. Nein, beim Leserpreis liegt die Entscheidung, welches Buch in diesem Jahr am meisten begeistern konnte, ganz bei den Lesern.

Somit ist der Preis als ein Dankeschön der Leser an die Autorenzu sehen. Und für Lesebegeisterte stellt „Der Leserpreis“ eine Empfehlung von Lesern für Leser dar, die eindeutig zeigen soll, welche Bücher im Jahr 2015 wirklich lesenswert sind.

Der Ablauf des Leserpreises 2015
  1. Bis zum 12. November werden pro Kategorie jeweils bis zu drei Bücher, die im Zeitraum vom 1.11.2014 bis 31.10.2015 erstmalig veröffentlicht wurden, von den Lesern nominiert. Jeder Titel kann nur in einer der Hauptkategorien nominiert werden sowie zusätzlich in mehreren Sonderkategorien. Sollte eine deiner Nominierungen besser in eine andere der Hauptkategorien passen, behält sich lovelybooks vor, diese zu verschieben. Bücher, die vor dem 1.11.2014 erschienen sind, erst nach dem 31.10.2015 erscheinen oder aber früher bereits in einem anderen Format veröffentlicht wurden, werden nicht für die Nominierungsliste freigeschaltet. Da jede Nominierung zählt, bittet lovelybooks jeden, auch mit abzustimmen.

2.  Aus den Vorschlägen im Rahmen der Nominierungen aller Leser wird eine Liste mit den  am häufigsten nominierten Büchern erstellt. Pro Kategorie kommen 25 Bücher auf die Shortlist. Am Donnerstag, dem 16. November, startet die Abstimmung. Alle Leser können bis zum 24. November darüber abstimmen, welche Bücher den Leserpreis 2015 erhalten. Dabei hast du erneut in jeder Kategorie 3 Stimmen für unterschiedliche Bücher.

3.  Am 26. November werden die Gewinner aller Kategorien in Gold, Silber und Bronze bekannt gegeben. Die Bücher, die während der Abstimmung die meisten Stimmen erhalten, gewinnen.

So, das waren fürs erste genug Informationen, oder?

Jetzt noch meine Nominierungen in der Kategorie „Romane“:

Das Mädchen, das rückwärts ging  „Das Mädchen, das rückwärts ging“ von Kate Hamer — hier geht es zur Rezension -> klick

Und du bist nicht zurückgekommen „Und du bist nicht zurückgekommen“ von Marceline Loridan-Ivens -> klick

Die Stille vor dem Biss  „Die Stille vor dem Biss“ von Max Scharnigg -> klick

Und wen nominierst du? Hier kannst du abstimmen- einfach auf das Emblem klicken und du wirst weitergeleitet:

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📖 Rezension zu: „Gebrauchsanweisung für Bali“ von Thomas Blubacher

Sehr schön!

Bali lockt immer mehr Touristen an, da es jedem durch seine Vielfalt etwas zu bieten hat. Surfer kommen des azurblauen Wassrers wegen, andere schätzen die Luxusressorts und für den nächsten sind die Garküchen und Tempelanlagen ein lohnendes Reiseziel.
Denn auf Bali, so erfährt man hier, gibt es noch traditionelle Orte, an denen man in eine fremde Kultur eintauchen kann, während in anderen Gebieten die Moderne und der Luxus einhält.
Auf der Insel mit 20.000 Tempeln und um die 5.000 Tanz- und Gamelan-Ensembles kann der Reisende Spiritualität und Sinnlichkeit erfahren, bei Massagen entspannen, Feuertänzen beiwohnen oder sich- sofern er ein Abenteuer sucht- in den von Mopeds und Tuk Tuks geprägten Verkehr stürzen.
Thomas Blubacher beleuchtet in “Gebrauchsanweisung für Bali” die verschiedenen Facietten der Insel, gibt Tipps für Reisende mit den unterschiedlichsten Zielen und Vorstellungen, sodass man ein buntes Bild erhält.
Dabei beschreibt er zum Beispiel die typischen Gerichte, worauf man bei Garküchen achten sollte, welche Preise angemessen sind, wo man handeln sollte und wo dies als unverschämt gelten würde. Besonders die Gerichte werden sodetailreich beschrieben, dass einem umgehend das Wasser im Munde zusammenläuft.
Humorvoll wird auch über die Tierwelt Balis geschrieben, die sich als deutlich weniger gefährlich herausstellt als viele meinen. Und vor den Tieren auf die man Acht geben sollte- diebische Affen zum Beispiel- wird gewarnt.
Aber selbstverständlich wird auch auf das Thema der Zeremonien und Rituale eingegangen, die einen wichtigen Teil des balinesischen Lebens ausmachen. dieses Thema war für mich besonders spannend, besonders der Weg von der Wiege bis zur Bahre war sehr anschaulich und interessant.
Auch für Freunde einer guten Massage werden hier zahlreiche Hinweise und Tipps für die zu einem passende balinesische Massage gegeben.
Selbstverständlich werden auch andere Bereiche wie zum Beispiel die Kultur mit Musik, Tanz und Theater oder die Wirtschaft und Bevölkerung thematisiert.

So erhält der Leser mit diesem Buch einen guten Einblick in die verschiedenen Gesichter Balis. Durch eine abwechslungsreiche und packende Sprache lässt sich das Buch flüssig lesen. In diesem Buch wird viel Wissen auf eine unbeschwerte Art vermittelt und man merkt, dass der Autor Thomas Blubacher nicht nur seit mehr als zwanzig Jahren die Insel bereist, sondern sich zum Beispiel Aufsätzen mit der balinesischen Kultur auseinander gesetzt hat.

Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen, da es einen auf die Insel der Götter entführt, um einem dort die verschiedenen Facietten zu zeigen und die Neugierde zu wecken, sodass man beim Zurückkehren viel neues Wissen erworben hat. Ein sehr schönes Buch!

 

5/5 Sterne

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