📖 Rezension zu: „Die Jutta saugt nicht mehr“ von Lotte Minck

Die Jutta saugt nicht mehr

Mörderisch gut!

Seit kurzem hat der ehemalige Polizist Erwin seinen Traum vom eigenen kleinen Detektivbüro verwirklicht, doch bisher hatte die Detektei Schneider keine besonderen Erfolge zu verbuchen: Der richtig knifflige Fall möchte einfach nicht kommen.
Bis dann – endlich – ein Anruf den Ermittler erreicht, der ehrlich gesagt, noch nicht so ganz den Eindruck erweckt, Erwin und Loretta müssten ein grausiges Verbrechen aufklären. Dennoch erhält Loretta von ihrem Chef Dennis, der, seit Loretta und ihre Freunde ihn im letzten Fall durch ihre Ermittlungen gehörig aus der Patsche gehlofen haben, alles tut, um die Detektivarbeit zu unterstützen, frei. Man kann sich ja in einem persönlichen Gespräch anhören, was die ältere Dame zu sagen hat.
So kommt es dann auch: Frau Berger berichtet, dass ihre Freundin und Nachbarin Jutta nicht mehr staubsaugt. Kein Grund zur Sorge, möchte man meinen, nicht aber bei Jutta. Diese wurde von ihrem tyrannischen Ehemann schließlich zum permanenten Putzen gezwungen und dass sie ihn, wie Herr Dengelmann behauptet, einfach habe sitzenlassen, passt einfach nicht zu der treuen und so ergebenen Dame.
Als sich dann die Möglichkeit bietet, undercover als Putzkraft bei dem Herrn ermitteln zu können, versucht sie mithilfe eines Putz-Crashkurses von Freundin Doris auf ganzer Linie zu punkten. Schließlich ist er putztechnisch größte Perfektion gewohnt…
Hat er seine Frau etwa ermordet? Oder hat sie sich doch einfach in ein neues Leben aufgemacht? Je mehr Loretta und Erwin herausfinden, desto klarer wird ihnen, dass hier etwas nicht stimmen kann…

Auch der siebte Fall, in den Loretta dieses Mal gerät, ist wieder ein echter Lesegenuss! Kurzweilig und packend wie es geschrieben ist, bemerkt man zunächst überhaupt nicht, dass man das Buch bereits zu mehr als der Hälfte durchgelesen hat. Der Schreibstil ist so wunderbar, dass man von ihm gar nicht genug bekommt: Sarkastische Bemerkungen jagen Kopfkino auslösende Beschreibungen, weswegen man sich stets bestens unterhalten fühlt. Mit viel Humor kommt die Truppe aus dem Ruhrgebiet der Lösung des Falles immer näher, auch wenn mich der Krimipart dieses Mal nicht ganz so begeistern konnte, wie in den vorherigen Bänden.
Wie man es von den Loretta Luchs Krimödien bereits kennt, sind die Charaktere wieder wunderbar gezeichnet.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe, der bestimmt wieder ein Lesevergnügen wird!

Ich vergebe 4,5/5 Sternen

4_5_sterne

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