­čôľ Rezension zu: „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl

Eintauchen in die bunte Welt von Willy Wonka!

Charlie Bucket, der Held dieser Geschichte, lebt in sehr armen Verh├Ąltnissen. Das kleine Haus am Stadtrand bewohnt er zusammen mit seinen Gro├čeltern v├Ąterlicherseits, Gro├čvater Josef und Gro├čmutter Josefine, seinen Gro├čeltern m├╝tterlicherseits, Gro├čvater Georg und Gro├čmutter Georgine und nat├╝rlich seinen Eltern. Sein Vater, der in einer Zahnpastafabrik die Deckel auf die bef├╝llten Tuben schraubt, verdient f├╝r diesen gro├čen Haushalt einfach zu wenig. Aber als die Fabrik dann auch noch schlie├čen muss, brechen noch h├Ąrtere Zeiten an.
Das Geld reicht vorne und hinten nicht; zu essen gibt es morgens lediglich Brot mit Margarine, mittags Kartoffeln mit Kohl und zum Abendessen Kohlsuppe. Der noch wachsende Charlie ist besonders hungrig, doch m├Âchte er niemals Essen von seinen Verwandten annehmen, wenn sie es ihm anbieten.
Nur einmal im Jahr k├Ânnen sich die Eltern etwas Teureres leisten: Zu seinem Geburtstag schenken sie ihrem Sohn eine Tafel Schokolade. Jedoch nicht einfach nur Schokolade, sondern Schokolade von Willy Wonka. Dessen weltber├╝hmte Fabrik befindet sich in der Stadt, in der auch Charlie wohnt.
Jedes Jahr freut sich Charlie auf sein Geschenk, das er sich hart einteilt. Der Junge hat den gro├čen Traum einmal in seinem Leben hinter die dicken Mauern der zauberhaften Schokoladenfabrik sehen zu d├╝rfen. Die Fabrik verstr├Âmt einen unwiderstehlichen Schokoladenduft und ist mindestens 50 mal so gro├č wie andere Schokoladenfabriken. Nie sieht man jemanden ein- oder ausgehen. Zu gro├č ist die Gefahr der Spionage f├╝r den genialen Erfinder von weit ├╝ber 200 Sorten gef├╝llter Schokoriegel. Somit ist Charlies Wunsch zugleich ganz nah und doch so unerreichbar weit entfernt..
Eines Tages jedoch r├╝ckt Charlies Traum ein ganzes St├╝ck n├Ąher: Der Erfinder der Leucht-Lutscher f├╝r die Nacht, der Erschaffer des Zungenleims f├╝r geschw├Ątzige Eltern, der Entwickler der Karamellen f├╝r Zahnl├Âcher, der einzigartige Willy Wonka l├Ądt 5 Kinder ein, seine wundersame Fabrik zu besichtigen.
Doch eines wei├č die Familie sicher: Charlies Chancen sind geschwindend gering- fast ├╝berhaupt nicht vorhanden. Um zu gewinnen muss man schlie├člich eine der weltweit 5 Goldenen Eintrittskarten, die sich in jeder Willy Wonka-Schokolade verbergen k├Ânnen, finden. ├ťberall werden die Schokoladentafeln aufgekauft.
Und siehe da: Der erste gl├╝ckliche Gewinner steht fest! Augustus Glupsch ist neun Jahre alt und verbringt fast den ganzen Tag damit, Schokolade in sich hineinzustopfen. Kurz darauf wird die zweite Eintrittskarte gefunden- die verw├Âhnte Veruschka Salz bekommt schlie├člich alles, was sie sich w├╝nscht. Die n├Ąchste Gewinnerin ist Violetta Beauregarde, ein M├Ądchen, das ununterbrochen Kaugummi kaut, wof├╝r sie auch schon zahlreiche Preise erhalten hat. Gro├č war die kurzfristige Umstellung auf Schokolade. Nun bleiben nur noch zwei Goldene Eintrittskarten ├╝brig. Als der 9j├Ąhrige Micky Schie├čer- ein Junge der nichts als Fernsehen und Spielekonsolen im Kopf hat- die vorletzte Karte findet, gibt Charlie die Hoffnung fast auf.

Aber der liebe Charlie hat Gl├╝ck und findet die letzte Goldene Eintrittskarte!
Gro├čvater Josef, der mit seinen 96 1/2 Jahren der Familien├Ąlteste ist, erkl├Ąrt sich sofort bereit Charlie bei der Besichtigung zu begleiten.
Und dann ist der Tag des gro├čen Ereignisses gekommen: Willy Wonka, ein kleiner Mann mit pechschwarzem Schnurbart, einem schwarzen Zylinder, flaschengr├╝ner Hose und pflaumenblauem Wrack, sowie perlgrauen Handschuhen und einem lebhaften und fr├Âhlichen Gesicht, hei├čt seine G├Ąste mit einer Stimme hell wie eine Fl├Âte willkommen.
F├╝r Charlie beginnt eine aufregende Reise in eine v├Âllig fremde Welt voll von Umpa-Lumpas und schr├Ągen Erfindungen mit einer wunderbaren ├ťberraschung am Ende…

Dieses Kinderbuch ist einfach gro├čartig! Mit Kreativit├Ąt und Humor werden Wert- und Moralvorstellungen vermittelt, ohne dass jemals der Zeigefinger erhoben w├╝rde. Es macht auch als Jugendlicher sehr viel Spa├č, in die zuckerstangenbunte Welt der S├╝├čwarenfabrik abzutauchen und neue Erfindungen zu entdecken.
Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und gegens├Ątzlich, sowie mit viel Witz gezeichnet, sodass man beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln gebracht wird. Es ist auch toll, wie gut durchdacht die Geschichte ist und die vielen Wortneusch├Âpfungen beeindrucken gleicherma├čen. Auch konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen, da das n├Ąchste Kapitel immer zu sehr lockte.

Ich kann dieses Buch wirklich w├Ąrmstens weiterempfehlen, da es bei Gro├č und Klein f├╝r vergn├╝gsame Lesestunden sorgt. Es hat mich sehr begeistert- toll!

5/5 Sterne

5-Sterne

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3 Gedanken zu “­čôľ Rezension zu: „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl

  1. Ich habe dieses Buch auch geliebt und noch im Regal stehen, wenn der kleine Prinz mal soweit ist und auch lesen m├Âchte bzw. es vorgelesen habe m├Âchte ­čÖé Eine sch├Âne und gelungene Rezie! Danke.

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  2. Mir ist lediglich die (meiner Meinung nach sehr unterhaltsame) Tim Burton-Verfilmung jenes Werkes bekannt, lies mir aber sagen, dass Roald Dahl ganz k├Âstliche B├╝cher und Kurzgeschichten schreibt. Somit packe ich das von dir rezensierte Buch auf meine Wunschliste und bin bereits sehr gespannt auf die kunterbunte Welt des Willy Wonkas. ­čÖé

    Liebe Gr├╝├če
    Anna

    Gef├Ąllt 1 Person

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