📖 Rezension zu „Bombay-Lunchbox“ von Carolyn Caldicott und Chris Caldicott

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Eintauchen in eine andere Welt..

Indiens Küche ist bekannt dafür, vielfältig, würzig, farbenfroh, scharf und exotisch zu sein. Carolyn und Chris Caldicott, die das Land mehrfach bereisten, haben sich in genau diese verführerische Mischung verliebt. Von ihren Reisen haben sie verlockende Rezepte mitgebracht und stellen diese mit bezaubernden Fotos in „Bombay Lunchbox“ vor. Hier ein paar Beispiele:

     

    

Das Buch ist in diese neue Kapitel unterteilt, in denen es nicht nur tolle Rezepte und Fotos, sondern auch einiges Wissenswertes über Indien und Indiens Esskultur gibt:

  • Vom Lunch zum Tiffin
  • Anglo-indische Klassiker
  • Lunch in a box
  • Die Tiffinwallahs von Bombay
  • Tiffin am Nachmittag
  • Kleine Häppchen
  • Kleine Zwischenmahlzeiten
  • Lockende Straßenverkäufer
  • Typisch indische Kaffeehausspezialitäten

In „Vom Lunch zum Tiffin“  wird beispielsweise erklärt, wie sich im späten 18. Jahrhundert unter zunehmenden britischen Einfluss der üppige Lunch zum kleinen kulinarischen Häppchen, dem Tiffin, entwickelte. Damit geht das Buch zu den Anglo-indischen Klassikern über, eingeleitet mit allerhand Informationen zur weiteren Anpassung durch die Briten und Wissenswertem zu den wichtigsten und bekanntesten Gewürzen der indischen Küche. Unter anderem kann ich euch ein Rezept dieses Kapitels besonders weiterempfehlen: Das Eier-Curry. In der Leseprobe könnt ihr euch das Rezept auf Seite 16 ansehen- einfach köstlich! -> klick

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Zu Beginn des nächsten Kapitels erfährt man, weswegen wirklich jeder in Indien seine Lunchbox, welche Tiffin oder aber auch Dabbas genannt wird, bei sich trägt und welche Gerichte in den Tiffinboxen transportiert werden. Ob das „Linsen-Dahl mit Tadka“, „Saag Paneer (Frischkäse mit Spinat)“, „Papaya-Dattel-Raita“ oder „Chana Masala (Kichererbsen-Curry)“ oder doch eher die köstlichen „Chili-Garnelen aus Goa“: Die Gerichte sind so vielfältig wie wohlschmeckend! Himmlisch!

In dem Kapitel „Tiffin am Nachmittag“ erwarten den Genießer Köstlichkeiten, die an englische Teaparties erinnern. Auch hier wird wieder der Einfluss der Briten auf die Inder erklärt. Bei Rezepten wie „Gurkensandwiches mit pikantem Minze-Koriander-Chutney“ läuft einem regelrecht das Wasser im Munde zusammen.

In „Kleine Häppchen“ werden leckere Appetithäppchen vorgestellt, deren Bandbreite sich von „Mini-Uttapams (dicke Pfannkuchen)“ über „Mini-Samosas (Teigtaschen)“ bis hin zu „Ingwerlebkuchen“ und „Kardamom-Scones“ (seehr lecker!!) und machen Lust auf noch mehr indische Küche.

Die kleinen Zwischenmahlzeiten im Anschluss sind auch herrlich!!

Beim ersten Durchblättern wusste ich überhaupt nicht, was ich zu erst ausprobieren sollte. Begonnen habe ich mit dem „Bananen-Lassi“ (S. 109), welches mich, wie auch die anderen Rezepte, mit einem ungewohneten, harmonischen, exotischen und köstlichen Geschmack überzeugen konnte.

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Die Rezepte sind sehr vielfältig und es bereitet riesige Freude, die Gerichte zuzubereiten und selbstverständlich auch sie zu verspeisen. Dieses Buch ist so abwechslungsreich und farbenfroh, wie Indien selbst. Durch die Geschichten, Erklärungen, Beschreibungen und Berichte erhält man einen guten Einblick in die Straßen (und Küchen) Bombays, bzw. Mumbais.

Auch die Gestaltung des Buchs durch die schönen Farben und bezaubernden Fotographien ist ausgesprochen ansprechend.

Ich bin ganz hin- und weg von diesem bezaubernden Buch und werde mich noch unzählige Male durch das ganze Buch kochen!! Als absoluter Kichererbsen-Fan haben es mir die „feinen Dhokla (Kichererbsen-Häppchen)“ ganz besonders angetan!

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Die Autoren dieses Buches, Carolyn Caldicott und Chris Caldicott, haben zuvor auch schon andere Kochbücher, wie „World Food Café“ oder „Vintage Tea Party“, geschrieben und lebten jahrelang als Globetrotter, bevor sie in London das „World Food Café“ eröffnet, um ihre in aller Welt gesammelten Rezepte kochen und köstliche vegetarische Speisen servieren zu können.

Alles in allem ein Kochbuch, von dem man Fernweh bekommt, wegen dem man tiefer in die (Ess-)Kulturen eines weit entfernten Ortes eintauchen möchte und eines, dass einem die Zeit bis dahin mit unglaublich vielen wunderbaren Rezepten versüßt. Ich kann dieses Kochbuch wirklich jedem weiterempfehlen, da die Rezepte sehr gut verständlich und nachmachbar, die Gestaltung außergewöhnlich schön, die Gerichte unfassbar lecker und vielfältig sind.

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5/5 Sterne

5-Sterne

Schaut doch einmal auf der Buchseite vorbei!  -> klick

Und hier geht es zu der Leseprobe! -> klick

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