📖 Rezension zu: „Vegan For Fit“ von Attila Hildmann

Vegan for Fit

Das Rundum-„Reset“ von Körper und Geist in 30 Tagen!

„In 30 Tagen kannst du den Grundstein für ein gesundes Leben legen und beginnen, deine Träume zu verwirklichen!“, sagt Attila Hildmann zu seinem zweiten veganen Kochbuch „Vegan For Fit“. Mit Hilfe der in dem Buch vorgestellten 30-Tage-Challenge möchte er zeigen, wie man ein Rundum-„Reset“ von Körper und Geist in 30 Tagen erreicht.
Zu Beginn des Buches wird ersteinmal Grundwissen über die vegane Ernährung vermittelt und erklärt, dass dieser Verzicht während der Challenge gar kein Verzicht ist. Denn in den 30 Tagen sollte man nicht nur tierische Produkte und die mit ihnen verbundenen Stresshormone, deren Rückstände im Fleisch geschlachteter Tiere zu finden sein, Antibiotikazusätze und Gelantine, sondern auch Konservierungsstoffe, sogenannte naturidentische Aromastoffe, Fließverbesserer und Trennmittel, Rückstände aus der „Frische-Begasung“ von Verpackungen, Süßstoffe, Farbstoffe aller Art, Emulgatoren, Säuerungsmittel, Stabilisatoren, gehärtete Fette, Geschmacksverstärker, Alkohol und Weißmehl weglassen.
Danach wird noch verständlich gezeigt, warum man auf diese Stoffe verzichten sollte.
In einer Facebook-Gruppe wurde die Challenge von einigen Freiwilligen vorab getestet (ihre Erfahrungen und Tipps kann man im 24-seitigem Beiheft nachlesen), und so wurden auch die von ihnen bemerkten Verbesserungen vorgestellt. Von diesen Erfolgen angespornt erhält der Leser noch ein paar Tipps, die helfen sollen, die Challenge besser durchzuhalten.

Und dann geht es auch schon mit den Rezepten los. Diese sind unterteilt in verschiedene Kategorien:

  1. Rezepte für Morgens
  2. Rezepte für Mittags und Abends
  3. Rezepte für Snacks
  4. Rezepte zur Belohnung
  5. Rezepte für Drinks

Anschließend gibt es noch die Kapitel „Im Restaurant“, „Los geht’s“ und abschließend noch „Erfolgsgeschichten“.

Das Kochbuch ist so ausgelegt, dass man beim ausprobieren der Challenge auch überflüssige Pfunde- falls nötig- verlieren können soll. Somit werden die Rezepte in verschiedene Stufen unterteilt: „Stufe 1“ oder „Stufe 2“, von welchen man bis 16 Uhr nach Lust ud Laune Rezepte nachkochen kann, ab 16 Uhr nur noch solche mit „Stufe 1“ gekennzeichneten, und ab 19 Uhr dann nichts mehr. An diesen Tagesrhytmus konnte ich mich jedoch gut gewöhnen.

Da man seine Lebensmittel in der Zeit der Challenge am besten in Bio-Qualität kaufen sollte, und auch lieber nur frische Sachen auf dem Teller landen sollen ist man zu Beginn der Challenge häufiger als sonst Lebensmittel einkaufen. Außerdem sollte man den nächsten Tag genau planen, damit einem keine Zutaten fehlen, oder man nicht weiß, was man am besten kochen soll.

Toll ist auch, dass man die Rezepte aus verschiedenen Büchern kombinieren kann. So gibt es hier zum Beispiel eine Auflistung, welche Rezepte aus „Vegan For Fun“, dem ersten Buch aus der Reihe, zu Stufe 1 oder Stufe 2 passen.

Die Gerichte sind wirklich sehr lecker und ich war von ihnen immer wieder überrascht. Besonders die Rezepte „Caprese Vegan Style“ (S. 84), „Zucchini-Lasagne mit Bolognese-Füllung und Mandelcreme“ (S. 134) und die verschiedenen Zucchini-Spaghetti haben mir sehr gut gefallen. Allerdings nimmt die Zubereitung oftmals sehr viel Zeit in Anspruch..

Wichtig für die Challenge ist, meiner Meinung nach, dass man sie durchführt, wenn man nicht gerade viel Stress hat- Beruf/Schule/Uni/… – hat, da sie sich nicht immer 100%ig in den Alltag einbinden lässt. Außerdem sind Mitstreiter ein Segen. 🙂

Alles in allem bin ich sehr angetan von dem Buch und kann es wirklich weiter empfehlen!

5/5 Sterne

5-Sterne

Vielen Dank an den Becker Joest Volk Verlag, der mir freundlicher Weise dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

Durch einen Klick auf das Verlagsemblem gelangt ihr auf die Internetseite des Verlages- schaut doch mal vorbei!!

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